Sie sind hier:

Weg frei für rot-grün-rote Runde

Datum:

Bremen könnte das erste westdeutsche Land mit einer rot-grün-roten Regierung werden. Nach Grünen und Linken votiert auch die SPD für Verhandlungen.

Bremer Stadtmusikanten.
Bremer Stadtmusikanten.
Quelle: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Der Weg für rot-grün-rote Koalitionsverhandlungen in Bremen ist frei. Nach Grünen und Linkspartei stimmte erwartungsgemäß auch der SPD-Landesvorstand für die Aufnahme formeller Gespräche über die Bildung einer Landesregierung. Am Mittwoch trifft sich die Koalitionsrunde zum ersten Mal.

Für die Linken wäre es die erste Regierungsbeteiligung in einem westdeutschen Land. Die Grünen hatten zunächst auch mit Union und Liberalen sondiert. Dann gaben sie der Jamaika-Koalition aber einen Korb.

Bürgermeister Sieling: "Klare Rückendeckung"

"Das ist ein gutes Votum und eine klare Rückendeckung", sagte Bürgermeister Carsten Sieling (SPD), der der SPD-Verhandlungsdelegation angehört, nach dem Treffen. Ziel sei es, eine Regierung zu bilden, die dafür sorgen wolle, dass sich Bremen als Bundesland stabil weiter entwickle. Dass er der Delegation angehört, wertete Sieling auch als persönlichen Vertrauensbeweis: "Hätte der Landesvorstand einen Wechsel gewollt, dann hätte er heute Abend ein Signal setzen müssen."

In erster Linie gehe es jetzt aber nicht um Personen oder ihn selbst, betonte Sieling. "Es geht jetzt darum, einen starken Koalitionsvertrag auszuhandeln." Der Landesvorstand beschloss, einen Parteitag für den 6. Juli einzuberufen. Dann soll über einen Koalitionsvertrag und auch über Personalfragen entschieden werden. Bei den Verhandlungen werden auch fachpolitische Arbeitsgruppen gebildet.

Bei den Grünen hatte sich ein Landesparteitag schon am Donnerstagabend mit mehr als 90 Prozent der Stimmen für Koalitionsverhandlungen mit SPD und Linken ausgesprochen. Auch beim Parteitag der Linkspartei fiel das Ergebnis mit 78 Prozent Zustimmung deutlich aus.

Ein Klick für den Datenschutz

Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von Drittanbietern nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server (Facebook, Google, Instagram, Twitter, etc.) übertragen. Über den Datenschutz dieser Anbieter können Sie sich auf den jeweiligen Seiten informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in einem 'ZDF-Cookie'. Diese Zustimmung können Sie in den Einstellungen unter 'Mein ZDF' jederzeit widerrufen. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Mehr zur Vorbereitung der Bremer Koalitionsgespräche lesen Sie hier!

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.