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Konflikt mit dem Iran - USA schicken Marine in Nahen Osten

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Washington schickt weitere Kriegsschiffe in den Nahen Osten. Die Maßnahme richtet sich gegen Teheran.

Die USA haben ein weiteres Kriegsschiff sowie ein Raketen-Abwehrsystem in den Nahen Osten verlegt. Grund sollen erneute angebliche Drohungen aus dem Iran sein.

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Das Pentagon schickt ein Raketenabwehrsystem und ein weiteres Kriegsschiff in den Nahen Osten, um nach eigenen Angaben auf Drohungen aus dem Iran reagieren zu können. Es handelt sich um die "USS Arlington" und ein Patriot-System.

Das Ministerium hatte bereits den Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" und eine Bomberstaffel in den Nahen Osten verlegt. Das Pentagon wollte keine Angaben zum Zeitplan und dem genauen Ort machen. Man beobachte die Aktivitäten Teherans sehr genau.

Grund: "beunruhigende und eskalierende Warnungen" Teherans

Vor einer Woche hatte der Nationale Sicherheitsberater im Weißen Haus, John Bolton, die Verlegung des Flugzeugträgers "USS Abraham Lincoln" und einer Bomberstaffel in den Nahen Osten als eine "klare und unmissverständliche Botschaft" an Teheran bezeichnet. Der Flugzeugträger passierte am Donnerstag nach Angaben von ägyptischen Behörden den Suez-Kanal.

Das Oberkommando für die US-Truppen in Nahost und Afghanistan, Centcom, teilte am Freitag beim Kurzbotschaftendienst Twitter mit, die B-52-Langstreckenbomber seien am Mittwoch im Einsatzgebiet eingetroffen. Der Ort wurde nicht genannt.

Bolton hatte als Grund für die Verlegung "eine Reihe beunruhigender und eskalierender Hinweise und Warnungen" Teherans genannt. Die Regierung in Washington machte aber keine genaueren Angaben. Das brachte ihr den Vorwurf ein, die Spannungen in der Region unnötig anzuheizen.

Teheran reagiert gelassen

Der Iran nahm die Entsendung der "USS Abraham Lincoln" gelassen. Der Sprecher des iranischen nationalen Sicherheitsrates, Kajwan Chosrawi, sprach von einem "ungeschickten Versuch" Boltons, ein "bereits bekanntes Vorkommnis" für "psychologische Kriegsführung zu nutzen".

Teheran hatte vor wenigen Tagen angekündigt, einige Auflagen aus dem Atomabkommen von 2015 nicht mehr einzuhalten. Die USA verhängten kurz darauf neue Sanktionen gegen die iranische Wirtschaft. Vor einem Jahr war Washington einseitig aus dem Abkommen ausgestiegen, das den Iran am Bau von Atomwaffen hindern soll.

Die USA wollten keinen Konflikt mit dem Iran austragen, seien aber "bereit" die eigenen Truppen und Interessen in der Region zu verteidigen, sagte Trump am Donnerstag. Trotz der Spannungen signalisierte der US-Präsident Gesprächsbereitschaft. Dafür erwarte er jedoch einen Anruf der Führung in Teheran.

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