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Schwächelnde Konjunktur trifft Arbeitsmarkt

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Bundesagentur für Arbeit - Schwächelnde Konjunktur trifft Arbeitsmarkt

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Am Konjunkturhimmel zeigen sich erste dunkle Wolken, das wird nun auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt sichtbar. Die Zahl der Arbeitslosen ist leicht gestiegen.

Der Maschinenbau-Export verzeichnete erneut eine Steigerung.
Die Konjunkturflaute trifft auch den Arbeitsmarkt.
Quelle: Bernd Wüstneck/dpa

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt machen sich die ersten Spuren der konjunkturellen Abkühlung bemerkbar: Die Zahl der Arbeitslosen ist im Mai leicht gestiegen. Die Bundesagentur für Arbeit zählte im Mai 7.000 Arbeitslose mehr als im April, die Gesamtzahl stieg damit auf 2,236 Millionen. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 4,9 Prozent.

Auf dem Arbeitsmarkt zeigen sich erste Auswirkungen der zuletzt etwas schwächeren konjunkturellen Entwicklung.
BA-Chef Detlef Scheele

"Auf dem Arbeitsmarkt zeigen sich erste Auswirkungen der zuletzt etwas schwächeren konjunkturellen Entwicklung", sagte BA-Chef Detlef Scheele. "Die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern schwächt sich auf hohem Niveau merklich ab." Die Arbeitslosenquote blieb allerdings unverändert bei 4,9 Prozent.

Im Jahresvergleich zum Frühjahr 2018 allerdings ist die Zahl der Arbeitslosen noch einmal zurückgegangen. Im Mai 2018 waren es noch 80.000 Arbeitslose mehr gewesen.

Geringere Erwartungen an Wirtschaftswachstum

Auch bei der Zahl der offenen Stellen gab es im Jahresvergleich einen ganz leichten Rückgang: Bei der Bundesagentur waren 792.000 Jobs gemeldet - 1.000 weniger als vor einem Jahr. Die Unterbeschäftigung, die auch Menschen erfasst, die gerade beispielsweise an einer Weiterbildung teilnehmen, lag bei 3,19 Millionen. Sie stieg saisonbereinigt im Vergleich zum Vormonat um 42.000. Im Vorjahresvergleich ging die Zahl um 94.000 zurück.

Die Zahl der Erwerbstätigen lag nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes im April bei 45,11 Millionen - das war ein Plus von 32.000 im Vergleich zum Vormonat, zum Vorjahr waren es 484.000 Erwerbstätige mehr. Der Anstieg beruht laut BA weitgehend auf mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Deren Zahl hat laut Hochrechnungen der Bundesagentur von Februar auf März saisonbereinigt um 27.000 zugenommen. Damit hatten 33,31 Millionen Menschen in Deutschland zuletzt einen regulären Job - 646.000 mehr als ein Jahr zuvor.

Forschungsinstitute und die Bundesregierung hatten in den vergangenen Monaten ihre Erwartungen an das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr gesenkt. Die Bundesregierung rechnet nur noch mit einem Plus von 0,5 Prozent, nach 1,4 Prozent 2018.

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