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Merkel-Nachfolge - "Meine Chancen stehen nicht schlecht"

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Im Rennen um den CDU-Vorsitz wirbt Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer mit ihrer Erfahrung als erfolgreiche Wahlkämpferin. Das habe sie ihren Konkurrenten voraus, sagt sie im ZDF.

Der Kampf um den CDU-Vorsitz ist in vollem Gange. Kandidatin Annegret Kramp-Karrenbauer schätzte bei "maybrit illner" ihre Chancen als "nicht so schlecht" ein.

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Annegret Kramp-Karrenbauer bringe nicht nur eine "sehr große Kenntnis" der Partei und Erfahrung aus der Regierungsarbeit mit, sagte die frühere saarländische Ministerpräsidentin am Mittwochabend im ZDF. "Ich weiß, wie man aus einer Opposition heraus Wahlen gewinnen und diese Mehrheiten gegen alle Widerstände verteidigen kann."

Wo der Unterschied zu ihren Konkurrenten liegt

Auf die Frage, ob darin der große Unterschied zu ihren Mit-Wettbewerbern Friedrich Merz und Jens Spahn liege, sagte sie nur: "Das liegt in der jeweiligen Biographie." Merz hatte bisher kein Regierungsamt inne, Spahn ist Gesundheitsminister. Zugleich machte Kramp-Karrenbauer deutlich, dass die Wahl zum CDU-Vorsitzenden immer auch mit der "Tatsache verknüpft ist", dass man eines Tages auch Kanzler werden wolle. Allerdings gehe es jetzt darum, eine Parteivorsitzende zu wählen, die die CDU so aufstelle, dass die Partei jederzeit bei Wahlen erfolgreich sein könne.

Drei prominente CDU-Politiker bewerben sich um den Parteivorsitz – die einzige Kandidatin unter ihnen ist Annegret Kramp-Karrenbauer. Die noch amtierende Generalsekretärin positionierte sich gestern bei "maybrit illner" zu einigen aktuellen Themen.

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Hintergrund sind Debatten, ob die große Koalition aus CDU, CSU und SPD bis 2021 halten wird. Die Saarländerin lehnte zudem ab, sich "künstlich" von Kanzlerin Angela Merkel abzugrenzen. Sie sehe keinen Makel darin, als "Merkel-Vertraute" bezeichnet zu werden, weil sie mit Merkel eng zusammengearbeitet habe. Allerdings müsse sich die Zusammenarbeit zwischen Partei und Regierung ändern. Grundlegende Entscheidungen sollten künftig zuerst in der Partei diskutiert werden und nicht von der Regierung vorgegeben werden.

Juso-Chef rügt die CDU-Kandidatin

Annegret Kramp-Karrenbauer hatte bei der Einführung der Ehe für alle einst vor Ehen zwischen Verwandten und Polygamie gewarnt – bei "maybrit illner" verteidigte sie gestern ihre Haltung. Kevin Kühnert (SPD) empfindet das als befremdlich.

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