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Annegret Kramp-Karrenbauer - "Ich weiß, wie man Wahlen gewinnt"

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Im Rennen um den CDU-Vorsitz wirbt Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer mit ihrer Erfahrung als erfolgreiche Wahlkämpferin. Sie wisse, wie man Wahlen gewinnt, sagt sie im ZDF.

Sowohl aus der Opposition heraus als auch als Ministerpräsidentin habe sie im Saarland erfolgreich Wahlkämpfe geführt, sagt Annegret Kramp-Karrenbauer im ZDF. Die noch amtierende CDU-Generalsekretärin bewirbt sich um den Parteivorsitz.

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Die nur noch pro forma amtierende CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat am Mittwoch ihre öffentliche Bewerbungsrede um das Parteierbe von Angela Merkel gehalten. Sie wolle den Kampf um den CDU-Vorsitz nicht gegen andere Bewerber, sagte die 56-Jährige im ZDF heute journal. "Natürlich muss man sich unterscheiden." Doch der politische Gegner stehe außerhalb der CDU.

Kramp-Karrenbauer wirbt mit Erfahrung

Die Saarländerin rechnet sich durchaus Chancen aus, beim Parteitag am 7. Dezember in Hamburg zur CDU-Vorsitzenden gewählt zu werden. "Ich bringe eine sehr große Kenntnis der Partei ein, langjährige Regierungserfahrung, und ich weiß, wie man aus einer Opposition heraus Wahlen gewinnen kann, und wie man dann diese Mehrheiten gegen alle Widerstände verteidigt."

Auf die Frage, ob darin der große Unterschied zu ihren Mitbewerbern Friedrich Merz und Jens Spahn liege, sagte sie: "Das liegt in der jeweiligen Biographie." Merz hatte bisher kein Regierungsamt inne, Spahn ist Gesundheitsminister.

Dass Friedrich Merz auch seinen Hut in den Ring geworfen habe, habe sie nicht sonderlich überrascht, das habe sich schon länger abgezeichnet, so Kramp-Karrenbauer. Es mache die Auswahl in der Partei größer und damit den den Wettbewerb spannender. Wenn die Partei geschlossener und stärker daraus hervorgehe, sei das gut für die CDU.

"Gute Zeit" mit Angela Merkel

Mit Blick auf Angela Merkel sagte sie, sie sehe keinen Makel darin, als "Merkel-Vertraute" bezeichnet zu werden. Sie habe in den vergangenen Jahren sehr eng mit der Kanzlerin zusammengearbeitet. "Das war eine gute Zeit." Und nur um einen Wettbewerbsvorteil zu haben, werde sie sich jetzt nicht künstlich von jemandem abgrenzen, den sie sehr schätze.

Mit Angela Merkels Entscheidung, den CDU-Vorsitz abzugeben, ende eine Ära in der Partei, und jetzt liege es an der CDU, "dieses Kapitel neu und besser fortzuschreiben". "Und dieser Aufgabe stelle ich mich."

Zugleich machte Kramp-Karrenbauer deutlich, dass die Wahl zum CDU-Vorsitzenden immer auch mit der "Tatsache verknüpft ist", dass man eines Tages die Kanzlerschaft übernehmen wolle. Allerdings gehe es jetzt darum, eine Parteivorsitzende zu wählen, die die CDU so aufstelle, dass die Partei jederzeit bei Wahlen erfolgreich sein könne. Hintergrund sind Debatten, ob die Große Koalition aus CDU, CSU und SPD bis 2021 halten wird.

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