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Pflegenotstand in Kliniken - Spahn plant mehr Personalvorgaben

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Die Personalnot in der Pflege macht auch Kliniken zu schaffen. Doch um wie viele Patienten können sich Mitarbeiter überhaupt kümmern? Die Regierung will Untergrenzen ausweiten.

Ein Krankenpfleger schiebt ein Krankenbett. Archivbild
Personalnot macht vielen Kliniken zu schaffen.
Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa

Klinik-Patienten sollen künftig in weiteren wichtigen Abteilungen auf eine feste Mindestbesetzung mit Pflegekräften zählen können. Dafür sollen zum 1. Januar 2020 verpflichtende Untergrenzen auch für Herzchirurgie, Neurologie sowie in Stationen für Schlaganfall-Patienten ("Stroke Unit") gelten.

Das sieht ein Verordnungsentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor. Verhandlungen zwischen Krankenkassen und Kliniken waren gescheitert. Bereits seit Januar gelten Untergrenzen für bestimmte Klinik-Abteilungen.

Bereits seit Januar gelten für Intensivstationen, Unfallchirurgie, Kardiologie und Geriatrie Untergrenzen. Nach Darstellung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) haben deshalb bereits 37 Prozent der Kliniken zeitweise Betten stillgelegt.

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