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moma vor Ort - Kretschmer: "Investition in Innovation"

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Im Rahmen der ZDF-Reihe "moma vor Ort" spricht Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer über Kriminalität, Wirtschaft sowie die Perspektiven der jungen Generation.

Sehen Sie hier die ungekürzte Fassung des Bürgerdialogs.

Beitragslänge:
75 min
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Rund zwei Wochen vor der Europawahl und vier Monate vor den Landtagswahlen in Sachsen, begrüßt ZDF-Moderator Mitri Sirin die Schülersprecherin Lisa Bernd und den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) im Rahmen der Reihe "moma vor Ort". Die bestimmenden Themen beim Gespräch in Zittau: Kriminalität, Wirtschaft, sowie die Perspektiven der jungen Generation.

Die Region soll gestärkt werden

Fest steht: Die Löhne in Sachsen gehören den Zahlen nach zu den niedrigsten in ganz Deutschland. Das ist auch für Ministerpräsident Michael Kretschmer eine Herausforderung. Die Antwort? Eine Stärkung der Region - auch in Zittau. So sagt der Ministerpräsident im ZDF-Interview: "Wir müssen jetzt reininvestieren in die Unternehmen, die innovativ sind." Außerdem müsse man vor Ort mit der tschechischen Seite zusammenarbeiten. Das sei der einzige Weg, um an attraktive Arbeitsplätze und steigende Löhne zu kommen. Gleichzeitig fasst Kretschmer zusammen, dass schon vieles geschafft wurde. Trotzdem sei es richtig, dass jetzt Leute Tempo machten und sagten: "Es muss noch mehr werden."

Schüler fühlen sich von Politik wahrgenommn

Auch die 16-jährige Lisa ist der Meinung, dass man mehr dafür tun müsse, gerade die jungen Leute in der Region zu halten. Die vielen leer stehenden Häuser in Zittau "könne man mit Leben füllen", so Lisa, und Projekte für Jugendliche anbieten. Außerdem bemängelt die Schülerin die niedrigen Löhne vor Ort, die viele Berufsanfänger in den Westen treiben würden. Trotzdem habe sie im Großen und Ganzen das Gefühl, dass die Politik die junge Generation wahrnehme.

Herausforderung Braunkohleausstieg

Eines der drängendsten wirtschaftlichen Probleme der Gegend ist nach wie vor der Braunkohleausstieg. Kretschmers Plan: "Wir wollen erst Arbeitsplätze aufbauen, bevor die aus der Kohle abgebaut sind." Hand in Hand mit einem wirtschaftlichen Wandel geht auch ein Wandel der Infrastruktur. Hier gibt es zwar für die Braunkohleregion schnellere Verfahren, doch nach dem Ministerpräsidenten müsse es generell machbar sein, Infrastruktur zu bauen.

Vor den kommenden Wahlen stellen sich auch die Fragen nach der Ausrichtung des Politikstils, und wie man auf das Erstarken anderer Parteien reagiere. Kretschmer will dabei auf alle Stimmen eingehen: "Das erste ist, dass wir miteinander vernünftig reden und auf Augenhöhe - und nicht sortieren: erlaubt und nicht erlaubte Ängste." Man müsse vielmehr auf das hören, was die Menschen machen, und den ländlichen und städtischen Raum gleichzeitig stärken.

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