Papst beklagt Gleichgültigkeit

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Kreuzweg am Kolosseum - Papst beklagt Gleichgültigkeit

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Vor dem Kolosseum in Rom hat Papst Franziskus an den Kreuzweg Jesu erinnert. Im Mittelpunkt standen aber diejenigen, die heute leiden.

Papst Franziskus beim Kreuzweg am Kolosseum.
Papst Franziskus beim Kreuzweg am Kolosseum.
Quelle: Gregorio Borgia/AP/dpa

Papst Franziskus hat am Karfreitag beim Kreuzweg in Rom "von politischem Kalkül gepanzerte Herzen" beklagt. Im Zentrum der Prozession am Kolosseum stand das Schicksal missbrauchter Frauen. 15.000 Gläubige verfolgten die Zeremonie.

Der Papst beklagte die Abschottung vor Migranten und die menschliche Gleichgültigkeit. Franziskus gedachte zudem der Kinder, die "in ihrer Unschuld verletzt" wurden. Das konnte als Anspielung auf den sexuellen Missbrauch durch Geistliche verstanden werden.

Papst Franziskus betet den Kreuzweg am Karfreitag im römischen Kolosseum (Archivbild vom 2013)

Politischer Karfreitag -
Papst rückt Menschenhandel in den Fokus
 

Traditionell rückt der Papst aktuelle politische Themen in den Fokus der Karfreitagsfeiern. In diesem Jahr geht es beim Kreuzweg um Menschenhandel, Ausbeutung und Migration.

von Jürgen Erbacher
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