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Tunis bleibt Libyen-Gipfel fern

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Kurzfristige Einladung abgelehnt - Tunis bleibt Libyen-Gipfel fern

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Als Nachbarland Libyens hätte Tunesien gerne an der Libyen-Konferenz in Berlin teilgenommen. Auf eine nachträgliche Einladung reagiert das Land aber verschnupft.

Tunesiens Präsident Kais Saied. Archivbild
Tunesiens Präsident Kais Saied. Archivbild
Quelle: Khaled Nasraoui/dpa/Archivbild vom 23.10.2019

Tunesien hat eine kurzfristige Einladung der Bundesregierung zum Libyen-Gipfel in Berlin abgelehnt. Da die Einladung erst am Freitag erfolgt sei und Tunesien nicht Teil der seit September laufenden Vorbereitungstreffen war, verzichte man auf die Teilnahme an der Konferenz, teilte das tunesische Außenministerium mit.

Zuvor hatte sich Tunesien beschwert, weil das Land ursprünglich keine Einladung erhalten hatte. Dabei sei es als Nachbarland Libyens besonders stark von den Entwicklungen dort betroffen.

So kommentiert ZDF-Hauptstadtstudio Korrespondent Andreas Kynast die Initiative von Bundeskanzlerin Merkel einen Libyen-Gipfel auszurichten:

Andreas Kynast, Libysche Misrata-Kämpfer in Militärfahrzeugen

Libyen-Konferenz in Berlin -
"Mission Impossible"
 

Mit ihrer Initiative für Libyen geht Kanzlerin Merkel das Risiko ein, kolossal zu scheitern. Endlich. Ein Kommentar.

von Andreas Kynast, Berlin
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