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Flugverbote - Auch Tui lässt Boeing 737 Max 8 am Boden

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Nach zwei Abstürzen innerhalb weniger Monate wenden sich viele Airlines und Luftfahrtbehörden vom neuen Flugzeugtyp Boeing 737 Max 8 ab. Ein Überblick.

Tui stoppt alle Flüge mit Boeing 737 Max 8
Tui stoppt alle Flüge mit Boeing 737 Max 8
Quelle: dpa

Fast die Hälfte der rund 350 seit 2017 ausgelieferten Maschinen bleibt infolge des Flugzeugabsturzes in Äthiopien am Sonntag mit 157 Toten inzwischen am Boden. Die britische Luftfahrtbehörde hat vorerst Flüge mit dem Flugzeugtyp Boeing 737 Max 8 verboten. Und auch Deutschlands größter Reisekonzern hat reagiert.

  • Tui stoppt nach dem Flugverbot für die Boeing 737 Max 8 in Großbritannien alle Flüge mit dem umstrittenen Flugzeugtyp. Sie flogen bislang vor allem in Großbritannien und den Benelux-Staaten ab. In Deutschland soll die Boeing im April eingeführt werden.
  • Mehrere Länder haben ein Startverbot gegen den Flugzeugtyp Boeing 737 Max 8 oder die gesamte Serie der 737 Max-Flieger verhängt. Darunter sind China, Indonesien, Großbritannien, Singapur, Australien, Malaysia und der Oman. Allein in China sind von dem Verbot knapp 100 Flugzeuge betroffen.
  • Die US-Luftfahrtbehörde FAA, in deren Aufsichtsbereich Dutzende Boeing 737 Max 8 im Einsatz sind, hat kein Startverbot ausgesprochen. Aus Sicht der FAA ist es zu früh, um Konsequenzen zu ziehen.
Boeing 737 MAX 8
Boeing 737 MAX 8
Quelle: Reuters
  • Seit Montag haben sich mehrere Fluggesellschaften freiwillig entschieden, die Maschinen vorsichtshalber am Boden zu lassen. Rund 48 Flugzeuge vom Typ Boeing 737 Max 8 sind daher zeitweise nicht im Betrieb. Dazu gehören: Ethiopian Airlines (vier Flugzeuge), die mexikanische Aeroméxico (sechs), Aerolíneas Argentinas (fünf), Cayman Airways (zwei) aus der Karibik, die südkoreanische Airline Eastar (zwei), die brasilianische Gesellschaft Gol (sieben) und Südafrikas Comair (ein). Auch die norwegische Fluggesellschaft Norwegian Ait stoppte inzwischen vorerst den Einsatz ihrer 18 Maschinen. Man entschuldige sich bei den betroffenen Kunden. Die Sicherheit von Fluggästen und Besatzungsmitgliedern werde aber niemals in Gefahr gebracht.
  • Andere Airlines die US-Fluggesellschaften Southwestern Airlines, American Airlines und auch die kanadische Air Canada halten bisher an den Flugzeugen fest.
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