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Laut Bericht mehr als 100 - Postbank schließt viele Filialen

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Ob in Sachsen, Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen: Die Postbank dünnt ihre Filialen aus. Seit Februar arbeitet das Kreditinstitut eine Schließliste ab.

Die Postbank gehört komplett der Deutschen Bank. Symbolbild
Die Postbank gehört komplett der Deutschen Bank. Symbolbild
Quelle: Martin Gerten/dpa

Die Postbank will in diesem Jahr etwa jede zehnte ihrer rund 1.000 Filialen schließen. "Ende 2018 werden es deutlich über 100 sein", zitierte die "Bild am Sonntag" Postbank-Vorstandsmitglied Susanne Klöß. Auf einer internen Streichliste seien 72 über ganz Deutschland verteilte Standorte aufgeführt: von Albstadt bis Zwickau.

Viele der Filialen gelten laut Bericht als unrentabel. Der Großteil der Mitarbeiter sei von der Deutschen Post ausgeliehen und gehe dorthin zurück, heißt es.

Post: Auch neue Filialen

"Unsere Mitarbeiter wechseln zu anderen Standorten, jeder bekommt eine Anschlussbeschäftigung", sagte Klöß dem Blatt. "Wir schließen nicht nur, wir eröffnen auch. Bis Mitte 2019 entstehen insgesamt 50 neue Vertriebscenter, in denen wir auch Beratung für Wertpapiere und Baufinanzierung anbieten. 25 dieser Center gibt es bereits."

Die Postbank gehört der Deutschen Bank und soll mit deren Privatkundengeschäft zusammengelegt werden. Klöß sagte, die Filial-Schließungen hätten "mit dem Thema Deutsche Bank nichts zu tun", sondern seien Teil einer langfristigen Strategie.

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