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230 Migranten an Bord - Rettungsschiff "Lifeline" darf in Malta anlegen

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Nach tagelanger Ungewissheit ist Rettung in Sicht: Das deutsche Hilfsschiff "Lifeline" mit 230 Flüchtlingen an Bord darf nun doch in Malta anlegen - aber nur unter Bedingungen.

Das Schiff Mission Lifeline, aufgenommen am 21.06.20180
«Lifeline» darf in Malta anlegen
Quelle: ap

Das Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation Mission Lifeline darf nach tagelangem Warten auf dem Mittelmeer nach Angaben der italienischen Regierung in Malta anlegen. Er habe mit dem maltesischen Premierminister Joseph Muscat telefoniert, erklärte Ministerpräsident Giuseppe Conte am Dienstag: "Das Schiff der NGO Lifeline wird in Malta anlegen."

Conte: Andere EU-Länder sollen auch Migranten aufnehmen

Etwa 230 Migranten und 17 deutsche Besatzungsmitglieder harren seit Donnerstag auf dem Schiff "Lifeline" der Dresdner Organisation im Meer vor Malta aus. Italien werde einen Teil der an Bord befindlichen Migranten übernehmen, sagte Conte. Und er hoffe, dass andere EU-Länder sich auch dazu bereit erklären werden.

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Malta hatte zuvor erklärt, es liefen Diskussionen, ob die "Lifeline" in Malta anlegen dürfe - allerdings nur unter der Bedingung, dass die Migranten dann auf EU-Länder verteilt würden. Frankreichs Regierungssprecher hatte am Dienstag gesagt, es zeichne sich eine Lösung ab. Falls das Schiff auf Malta anlege, wäre Frankreich bereit, ein Team zu schicken, um Asylanträge von Migranten an Bord zu bearbeiten.

Kiel will einige Migranten aufnehmen

Schleswig-Holstein Jamaika-Landesregierung ist bereit, einige der Migranten an Bord des deutschen Rettungsschiffes "Lifeline" aufzunehmen. "Aus Rechtsgründen wäre dies nur dann möglich, wenn das Bundesinnenministerium sein Einvernehmen erklärt", sagte Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag in Kiel.

Die derzeit in Aussicht stehende Lösung zeige einmal mehr, "wie wichtig die europäische Zusammenarbeit gerade in Flüchtlingsangelegenheiten sei. Schleswig-Holstein werde zu einer auf europäischer Ebene erzielten Einigung selbstverständlich seinen Beitrag leisten."

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