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Schönes in der Vorweihnachtszeit - Adventslust statt Adventsfrust

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Adventszeit bedeutet nicht automatisch Sozialstress. Es kann die schönste Zeit im Jahr werden. Sieben Dinge, die dabei helfen.

1. Adventskalender

Egal, ob ein selbst gemachter Adventskalender oder die billige Schoko-Version vom Supermarkt: Jeden Tag eine kleine Überraschung steigert die Vorfreude auf Weihnachten. Wer eine Ausrede sucht, keinen Adventskalender zu basteln: Eigentlich ist die Adventszeit eine Fastenzeit, zu der Völlerei nicht passt. Die kann ruhig bis Weihnachten warten. Doch es gibt auch meditative Adventskalender.

Adventskalender
Adventskalender
Quelle: dapd

2. Plätzchen backen

Es soll Menschen geben, die in der Adventszeit ständig Plätzchen backen, diese aber bis Weihnachten unter Verschluss halten. Noch schöner ist es freilich, wenn das Naschen schon beim Teigmachen beginnt – und ein Teil der Vanille-Kipferl bereits verschlungen werden, wenn sie noch lauwarm sind.

Plätzchen backen
Plätzchen backen
Quelle: dpa

 

3. Nikolaus

Irgendwann versteht jedes Kind, dass der Nikolaus nicht wirklich der Nikolaus ist. Und trotzdem bleibt der Nikolausabend ein schönes Ritual. Vor allem, wenn der Nikolaus nicht als roter, kommerzialisierter Weihnachtsmann daherkommt, sondern als Bischof, der für die Werte des Teilens, des Schenkens und der Nächstenliebe steht. Übrigens: Auch Erwachsene freuen sich über eine kleine Aufmerksamkeit im Schuh oder auf dem Bürotisch.

Nikolaus bei der Eröffnung des Erfurter Weihnachstmarktes
Nikolaus bei der Eröffnung des Erfurter Weihnachstmarktes
Quelle: dpa

4. Wichteln

Wer Wichteln im Freundeskreis oder im Kollegium vorschlägt, erntet schnell Augenrollen. Nicht schon wieder! Doch Wichteln ist spannender als gedacht, erzählt es doch viel über das Schenken und den Schenkenden. Schrottwichteln kann lustig sein – trotzdem an dieser Stelle ein Plädoyer für Eleganz: So viel Zeit sollten wir uns schon nehmen, um etwas zu schenken, mit dem wir wirklich eine Freude machen – oder wenigstens positiv überraschen.

Geschenke
Geschenke
Quelle: colourbox

5. Glühwein und Punsch

Das Beste gegen Adventsstress ist eine wärmende Tasse Glühwein oder Punsch. Da kann der Weihnachtsmarkt noch so voll sein oder der Terminkalender noch so dicht: Ein herzliches Wiedersehen bei Glühwein oder Punsch entschleunigt und relativiert so manche To-do-Liste.

Glühwein auf einem Weihnachtsmarkt
Glühwein auf einem Weihnachtsmarkt
Quelle: dpa

6. Weihnachtsfeier

Über Betriebs-Weihnachtsfeiern gibt es viele Legenden. Meistens sind die Geschichten von anderen spannender als die Weihnachtsfeiern, die man selbst so erlebt. Und trotzdem ist es schön, die Kollegen mal anders zu erleben als in Meetings oder in der Kantine. Idealerweise lässt man die Gruppendynamik aus dem Büro hinter sich und freut sich über den Teamgeist, der selten so harmonisch ist wie auf der Weihnachtsfeier. Für den Fall, dass es jemand noch nicht mitbekommen hat: #MeToo ist keine Spaßbremse. Aber es gilt, was auch schon vor #MeToo wichtig war: Respekt, Augenhöhe, keine Belästigung und kein Machtmissbrauch. Punkt.

Archiv: Weihnachtsfeier
Weihnachtsfeier
Quelle: colourbox.de

7. Besinnung

Auch der ursprüngliche Sinn der Adventszeit hat an Aktualität nicht verloren: Das Warten auf Weihnachten ist eine Zeit der Besinnung. Adventskonzerte, Rorate-Gottesdienste frühmorgens bei Kerzenlicht oder ein entspannter Abend mit einem guten Buch können helfen, zur Ruhe zu kommen. Zum Ende des Jahres stellen sich die Fragen: Was läuft gut, was läuft schlecht? Was ist mir wirklich wichtig? Oft kommt als Antwort der Wunsch: mehr Zeit für sich, für Freunde und Familie. Die Adventszeit könnte ein Anlass sein, das zu ändern: Denn trotz Sozialstress gibt es kaum eine schönere Jahreszeit, um gemeinsam Zeit zu verbringen. Und sollte die Adventszeit nicht ausreichen: Wie schön, dass die Weihnachtszeit direkt anschließt.

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