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Ein Jahr nach Amri-Anschlag - Live: Abschlussbericht zum Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt

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Knapp ein Jahr nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz legt der Opferbeauftragte Kurt Beck seinen Abschlussbericht vor. Die Pressekonferenz - live.

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Der Abschlussbericht im Phoenix-Livestream

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Zusammen mit Bundesjustizminister Maas (SPD) will der Beauftragte der Bundesregierung für die Opfer und Hinterbliebenen, Kurt Beck, eine Bilanz seiner Arbeit ziehen. Der SPD-Politiker und frühere Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz wurde im März von der Bundesregierung zum Opferbeauftragten ernannt.

Beck: 132 Betroffene haben Antrag auf Entschädigung gestellt

Bei dem Anschlag am 19. Dezember 2016 hatte der Tunesier Amri einen Lastwagen gezielt in eine Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche am Breitscheidplatz gesteuert. Dabei starben zwölf Menschen, etwa 70 weitere Menschen wurden verletzt. Im Bundestag wird ebenfalls heute über einen gemeinsamen Antrag von Union, SPD, FDP und Grünen zur Verbesserung des Opferschutzes beraten.

Nach Angaben des früheren rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten haben bislang 132 Betroffene des Attentats einen Antrag auf Entschädigung gestellt. Sie haben den Anschlag direkt erlebt oder sind Angehörige der Opfer. Einige unter ihnen können laut Beck kein normales Leben mehr führen. Der Opferbeauftragte der Bundesregierung hatte sich bereits in einem Zwischenbericht für eine zentrale Anlaufstelle bei terroristischen Attentaten ausgesprochen. Die Höhe der Entschädigungszahlungen hatte Beck als zu niedrig kritisiert.

Kritik an Merkel

Am Dienstagabend besuchte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den Anschlagsort an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Angehörige der Opfer hatten Merkel scharf kritisiert, weil sie sich bislang nicht mit den Hinterbliebenen getroffen hatte. Ein Treffen ist nun für den 18. Dezember geplant. Am Dienstagabend besuchte Merkel unangekündigt den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz und sprach dort unter anderem mit Schaustellern und Polizisten, wie Regierungssprecher Steffen Seibert twitterte.

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