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Lkw-Käufe gegen Spritmangel - Mexiko kämpft gegen Benzin-Diebe

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Das Geschäft mit gestohlenem Benzin ist lukrativ in Mexiko. Die Regierung will den Dieben den Hahn abdrehen. Doch das neue System hat Grenzen.

Spritmangel zwang diesen Mexikaner zum Schieben.
Spritmangel zwang diesen Mexikaner zum Schieben.
Quelle: Rodrigo Cruz/dpa

Angesichts der anhaltenden Benzin-Knappheit will Mexikos Regierung 500 weitere Tanklaster kaufen. Das erklärte Mexikos Präsident Andres Manuel Lopez Obrador. Die Zahl der Versuche, illegal Benzin aus Überlandleitungen abzuzapfen, ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen.

Daher hatte die Regierung das Verteilungssystem geändert. Einige der Leitungen wurden geschlossen, das Benzin bringen nun Tanklaster ans Ziel. Doch vor Tankstellen bilden sich immer noch lange Schlangen.

Lopez Obrador zeigte sich zuversichtlich, dass der Kraftstoff-Engpass in dem lateinamerikanischen Land bald ausgestanden sei. "Die Situation wird sich normalisieren", sagte der Präsident. Der Handel mit und Schmuggel von gestohlenem Benzin ist in dem lateinamerikanischen Land für kriminelle Organisationen ein Milliarden-Geschäft. Der staatliche Mineralölkonzern Pemex verlor nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr rund 60 Milliarden Pesos (etwa 2,7 Milliarden Euro).

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