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Rheinland-Pfalz - Raubtiere aus Zoo ausgebrochen

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Aus dem Eifel-Zoo in Lünebach sind gefährliche Wildtiere ausgebrochen, unter anderem Löwen und Tiger. Bei der Suchaktion ist auch die Polizei im Einsatz. Ein Tier wurde erschossen.

Archiv: Ein sibirischer Tiger im Tierpark, Berlin.
Im Eifel-Zoo in Lünebach leben unter anderem Sibirische Tiger.(Archivbild)
Quelle: dpa

Aus einem Zoo in der Eifel in Rheinland-Pfalz sind mehrere große Raubtiere ausgebrochen. Gesucht werde derzeit nach zwei Löwen, zwei Tigern und einem Jaguar, sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm am Freitag. Ein Bär sei erschossen worden. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet.

Es handelt sich um gefährliche Tiere des Eifel-Zoos in Lünebach im Kreis Bitburg-Prüm. Die Menschen in der Nähe wurden aufgerufen, Häuser und Wohnungen zunächst nicht zu verlassen und bei Sichtung der Tiere die Polizei anzurufen. Eine große Suchaktion wurde nach Angaben des Sprechers der Kreisbehörde in Gang gesetzt. Unter anderem sind Kräfte von Feuerwehr und Polizei sowie Tierärzte im Einsatz.

Ausbruch im Zusammenhang mit Unwetter?

Über der Eifel hatte ein großes Unwetter getobt, das in einigen Gegenden für Schäden gesorgt hatte. Ob ein Zusammenhang mit dem Ausbruch der gefährlichen Tiere besteht, war zunächst unklar. Der Kreisbehörde lagen dazu zunächst keine Informationen vor. Sie wollte am Freitagnachmittag bei einer Pressekonferenz in Bitburg über weitere Details informieren.

Der Eifel-Zoo in Lünebach liegt im Westen von Rheinland-Pfalz, etwa 50 Kilometer Luftlinie nördlich von Trier entfernt. Der Zoo wirbt auf seiner Homepage mit den Raubkatzen als Attraktion. Insgesamt leben demzufolge rund 60 exotische und einheimische Tierarten auf dem etwa 30 Hektar großen Gelände. Darunter sind Sibirische Tiger und Afrikanische Löwen. Der 1972 eröffnete Zoo ist ein privater Betrieb und befindet sich in Familienhand.

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