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Lufthansa, Easyjet und Condor - "Ausgewählte Bieter" verhandeln mit Air Berlin

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Die Verhandlungen mit der insolventen Air Berlin gehen weiter - aber nur für einige "ausgewählte Bieter". Das haben die Gläubiger auf Grundlage der eingegangenen Angebote entschieden. Mit der Lufthansa wird demnach über den größten Teil verhandelt. Weitere Pakete könnten an Easyjet und Condor gehen.

Am Montag will die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin offiziell verkünden, mit welchen Bietern sie verhandelt. Nach ZDF-Informationen soll über die größten Unternehmensteile zunächst exklusiv mit der Lufthansa verhandelt werden.

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Die Verhandlungen über den Verkauf der Lufttransport-Bereiche Air Berlins sollen bis zum 12. Oktober weitergehen. Hinsichtlich der sonstigen Teilbereiche der Gruppe würden die Verkaufsverhandlungen mit weiteren Bietern fortgesetzt, erklärte das Unternehmen. Der Aufsichtsrat werde am Montag über die Bieterangebote beraten. Danach soll die Öffentlichkeit über den Stand des Bieterverfahrens informiert werden.

Ferienflieger Niki: Exklusiv-Verhandlungen mit der Lufthansa

Medienberichten zufolge legte sich der Gläubigerausschuss auf exklusive Verhandlungen mit der Lufthansa über den Kauf des Ferienfliegers Niki fest. Die Verhandlungen umfassten neben der Niki-Beteiligung weitere Slots und Maschinen von Air Berlin. Den Kauf von Langstrecken-Flugzeugen von Air Berlin hatte die Lufthansa zuvor bereits ausgeschlossen.

Nach ZDF-Informationen solle auch mit Easyjet über ein zweites, aber deutlich kleineres Air-Berlin-Paket verhandelt werden. "Unter Umständen" stehe auch das Angebot der ThomasCook-Tochter Condor vorn an, hieß es aus dem Umfeld des Gläubigerausschusses.

Mehrere Angebote nach Insolvenz

Air Berlin hatte Mitte August Insolvenz angemeldet, am vergangenen Freitag endete die Frist für verbindliche Kaufangebote für Unternehmensteile oder die gesamte Airline. Mehrere Unternehmen, darunter Lufthansa und der frühere österreichische Rennfahrer Niki Lauda gemeinsam mit Thomas Cook und dessen Tochter Condor, reichten Gebote ein. Eine Offerte soll auch die British-Airways-Mutter IAG abgegeben haben. Der Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl wollte Air Berlin als Ganzes übernehmen. Insgesamt umfasst die Flotte von Air Berlin 144 Flugzeuge, darunter 17 Langstreckenflieger.

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