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Deutschland im UN-Sicherheitsrat - Maas: "Erwartungen so groß wie nie"

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Ab dem 1. Januar sitzt Deutschland im UN-Sicherheitsrat. Außenminister Maas dringt auf eine Reform und fordert in seinem Tweet "Entschlossenheit in internationaler Zusammenarbeit".

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Bundesaußenminister Heiko Maas dringt auf eine Reform des UN-Sicherheitsrats und bekräftigt den Anspruch Deutschlands aufm einen ständigen Sitz in dem wichtigsten Gremium der Vereinten Nationen. Die seit mehr als 70 Jahren bestehende Zusammensetzung sei «nicht mehr zeitgemäß», sagte Maas in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. "Ich glaube, dass die Kräfteverhältnisse auf der Welt deutlich besser abgebildet werden müssten, als das im Moment der Fall ist."

Diskussion seit den 90er Jahren

Über eine Reform des Sicherheitsrats wird seit Anfang der 90er-Jahre heftig diskutiert. Deutschland setzt sich zusammen mit Japan, Brasilien und Indien für eine Vergrößerung des Gremiums ein. Die vier wirtschaftsstarken Länder wollen zusammen mit zwei afrikanischen Staaten in den Kreis der ständigen Mitglieder aufgenommen werden. Bisher scheiterten aber alle Bemühungen um eine Veränderung vor allem am mangelnden Reformwillen der fünf derzeitigen ständigen Mitglieder USA, Großbritannien, Frankreich, Russland und China. Sie müssen ebenso zustimmen wie zwei Drittel aller 193 UN-Mitglieder.

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