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Verfassungsschutzchef - Maaßen zweifelt an Infos über Hetzjagden

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Im Netz kursiert ein Video, das Jagdszenen auf ausländische Menschen in Chemnitz zeigen soll. Verfassungsschutzchef Maaßen hält es für eine Fälschung.

Nach Sachsens Ministerpräsident Kretschmer hat nun auch der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz Maaßen, Zweifel geäußert, dass es während der Demonstrationen in Chemnitz "Hetzjagden" auf Ausländer gegeben habe. Der Bild-Zeitung sagte er, dem …

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Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, hat Zweifel an den Informationen über Hetzjagden während der Demonstrationen in Chemnitz geäußert. "Die Skepsis gegenüber den Medienberichten zu rechtsextremistischen Hetzjagden in Chemnitz wird von mir geteilt", sagte Maaßen der "Bild"-Zeitung.

Dem Verfassungsschutz lägen "keine belastbaren Informationen darüber vor, dass solche Hetzjagden stattgefunden haben". Zu dem Video, das Jagdszenen auf ausländische Menschen in Chemnitz zeigen soll, sagte Maaßen: "Es liegen keine Belege dafür vor, dass das im Internet kursierende Video zu diesem angeblichen Vorfall authentisch ist."

Maaßen geht von "gezielten Falschinformationen" aus

"Nach meiner vorsichtigen Bewertung sprechen gute Gründe dafür, dass es sich um eine gezielte Falschinformation handelt, um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken", sagte der Verfassungsschutz-Präsident weiter.

Nach der Tötung eines 35-Jährigen in Chemnitz hatte es dort in den vergangenen Tagen mehrfach Kundgebungen rechter Gruppen gegeben. Dabei wurden auch Ausländer und Journalisten angegriffen. Zwei mutmaßlich aus Syrien und dem Irak stammende Männer sitzen wegen des Tötungsdelikts in Untersuchungshaft. Nach einem dritten Tatverdächtigen wird seit Dienstag gefahndet.

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