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Bundeswehr-Einsatz - Mali-Absturz: Kampfhubschrauber verlor Rotorblätter

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Die Untersuchungen zum Absturz des Bundeswehr-Hubschraubers in Mali vor zwei Wochen laufen noch. Vor dem Aufprall hätten sich Teile gelöst, darunter auch die Hauptrotorblätter, heißt es in einem Schreiben des Verteidigungsministeriums. Bei dem Unglück waren beide Soldaten an Bord ums Leben gekommen.

heute - in Deutschland

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"Nach bisherigen Erkenntnissen lösten sich, nachdem das Luftfahrzeug in den starken Sinkflug übergegangen war, vor dem Aufschlag Teile (...), darunter die Hauptrotorblätter", heißt es in einer Mitteilung von Verteidigungsstaatssekretär Markus Grübel an den Wehrausschuss des Bundestags, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Bis zum Absturz sei der Flug unauffällig verlaufen.

Auswertung der Flugschreiber dauert an

Der Hubschrauber des Typs "Tiger" sei am 26. Juli mit einer Geschwindigkeit von etwa 250 Kilometern pro Stunde in einer Höhe von etwa 550 Metern unterwegs gewesen, als er "plötzlich und für die Besatzung überraschend radikal die Nase senkte und in einen starken Sinkflug überging", heißt es in demnach dem Schreiben weiter.

Nach etwa zehn Sekunden sei der Helikopter auf die Erde geprallt und habe unmittelbar Feuer gefangen. Der Absturz sei nicht zu überleben gewesen. Die detaillierte Auswertung der Daten der beiden Flugrekorder, die nach Deutschland gebracht wurden, dauere an.

Untersuchungen weiter "ergebnisoffen"

"Spekulationen zur Unfallursache entbehren zum jetzigen Zeitpunkt jeder tragfähigen Grundlage", heißt es in Grübels Schreiben weiter. Die Untersuchungen würden weiter ergebnisoffen geführt.

Die Bundeswehr unterstützt im malischen Gao die UN-Mission Minusma, die als einer der gefährlichsten UN-Einsätze weltweit gilt. Ziel ist die Stabilisierung des krisengeschüttelten Landes. Außerdem unterstützt die Bundeswehr eine EU-Ausbildungsmission in Mali.

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