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Hungersnot - Jemen: Unicef sieht Hilfen torpediert

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Der Krieg im bitterarmen Land Jemen trifft besonders die Jüngsten. Das UN-Kinderhilfswerk Unicef kritisiert die mangelnde Unterstützung - von allen Kriegsparteien.

Im Jemen sind Millionen Menschen seien akut von Hunger bedroht.
Im Jemen sind Millionen Menschen seien akut von Hunger bedroht.
Quelle: Mohammed Mohammed/XinHua/dpa

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef wirft den Behörden im Jemen vor, wichtige Hilfslieferungen in das Land zu blockieren. Unicef-Regionaldirektor Geert Cappelaere erklärte, sowohl die jemenitische Regierung als auch die Huthi-Rebellen seien nicht zur Zusammenarbeit bereit. Das könne die Hungersnot noch verschärfen.

"Die Behörden ermöglichen es uns nicht, unsere Arbeit so schnell wie nötig zu erledigen", sagte Cappelaere der Nachrichtenagentur ap. In Jemen herrscht seit März 2015 Bürgerkrieg.

Im Jemen herrscht seit März 2015 Bürgerkrieg. Damals besetzten die Rebellen Regionen im Norden und zwangen die Regierung ins Exil. Eine saudi-arabisch geführte Militärkoalition, die die Exilregierung unterstützt, wirft den Rebellen vor, eine Marionette des Irans zu sein. Die Koalition bekämpft die Rebellen aus der Luft und tötete dabei Tausende Menschen.

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