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Manuela Schwesig - Klare Absage an SPD-Parteivorsitz

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Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gehört zum kommissarischen Führungstrio der SPD. Warum sie den Posten nicht langfristig übernehmen möchte, erklärt sie im heute journal.

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern erteilt einer möglichen Kandidatur erneut eine klare Absage. Dennoch glaube sie, dass der Vorsitz der SPD ein wichtiges Amt sei und eine große Ehre für denjenigen, der das Amt innhaben dürfe. Es bedeute jedoch auch eine Herausforderung und Kraftanstrengung. "Die SPD ist eine Partei mit stolzer Geschichte" und sie möchte nicht, dass man sich negativ über das Amt des Vorsitzenden äußere.

"Ich trage Verantwortung in Mecklenburg-Vorpommern"

Für sie selber komme der Posten jedoch nicht infrage: "Ich trage Verantwortung in Mecklenburg-Vorpommern." Schwesig betont, dass sie dort vor zwei Jahren selbst in einer schwierigen Situation das Amt der Ministerpräsidentin übernommen habe. Sie habe den Bürgerinnen und Bürgern dort gesagt, dass sie für das Land da sei.

Die Sozialdemokratie wird gebraucht. Auch wenn es zur Zeit nicht so aussieht und wir uns nicht so gut verhalten haben.
Manuela Schwesig

"Dieses Amt erfordert sehr viel Kraft und Energie", gerade in Zeiten, wo durch die AfD die Demokratie infrage gestellt würde, insbesondere in Ostdeutschland. Das Amt der SPD-Parteivorsitzenden erfordere jedoch auch viel Kraft und Energie. "Und eine hohe Präsenz in Berlin." Das ließe sich für sie nicht miteinander vereinbaren. "Ich glaube, dass ich meiner Partei auch dort sehr nutzen kann", so Schwesig.

Sie glaube nicht, dass man in dem Amt des Parteivorsitzenden verbrannt würde. Es sei ein gutes Amt. Man können dort gemeinsam mit der Partei etwas Gutes bewegen. "Die Sozialdemokratie wird gebraucht. Auch wenn es zur Zeit nicht so aussieht und wir uns nicht so gut verhalten haben." Und dass sie sehr wohl Verantwortung übernehme sehe man daran, dass sie gemeinsam mit Malu Dreyer und Thorsten Schäfer-Gümbel entschieden habe, in diesen schwierigen Zeiten Verantwortung für den Übergang zu übernehmen.

"Viele haben sich abgewandt"

Schwesig ist sich im Klaren, dass alle Genossen jetzt eine große Verantwortung tragen würden. "Es gibt zum Glück noch viele Menschen, die Erwartungen an uns haben, es gibt aber auch viele, die enttäuscht sind oder sich abgewandt haben." Alles stehe und fiele damit, ob man zusammenstehe und den Weg nun gemeinsam gehen.

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