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Frankreich: 150-Millionen-Bußgeld für Google

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Marktposition ausgenutzt - Frankreich: 150-Millionen-Bußgeld für Google

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Im März musste Google rund 1,49 Milliarden Euro an die Europäische Union zahlen. Jetzt ist auch die französische Wettbewerbsbehörde auf den Internet-Giganten aufmerksam geworden.

Das Google-Logo.
Das Google-Logo.
Quelle: Thibault Camus/AP/dpa/Archivbild

Der US-Konzern Google muss in Frankreich ein Strafgeld von 150 Millionen Euro zahlen, weil er seine beherrschende Marktposition bei der Suchmaschinenwerbung ausgenutzt hat. Die Regeln für die Werbeplattform Google Ads seien undurchsichtig und schwer verständlich, berichtete die französische Wettbewerbsbehörde.

Google geriet in der Vergangenheit auch in den USA und in Brüssel unter Druck. Im September hatten sich die Staatsanwälte fast aller US-Staaten für Kartellermittlungen zusammengetan.

Die EU-Wettbewerbshüter hatten im März den Internetgiganten mit rund 1,49 Milliarden Euro zur Kasse gebeten. Bei der Suchmaschinen-Werbung im Dienst "AdSense for Search" seien andere Anbieter unzulässigerweise behindert worden, lautete die Begründung.

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