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Massaker in Virginia Beach - Polizei sucht nach Motiv des Täters

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Ein städtischer Angestellter im US-Ostküstenort Virginia Beach hat bei einem Massaker elf Kollegen und einen Auftragnehmer erschossen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

James Cervera, Polizeichef von Virginia Beach.
James Cervera, Polizeichef von Virginia Beach.
Quelle: Patrick Semansky/AP/dpa

Nach dem Blutbad mit zwölf Toten im US-Bundesstaat Virginia sucht die Polizei nach dem Motiv des Täters. Die Behörden gaben am Samstag den Namen des Angreifers mit DeWayne Craddock an, Medienberichten zufolge 40 Jahre alt.

Der langjährige städtische Angestellte hatte am Freitag in der Stadtverwaltung im Küstenort Virginia Beach das Feuer eröffnet und war später bei einem Feuergefecht mit den alarmierten Polizisten erschossen worden. Die Tat löste über die Landesgrenzen der USA Entsetzen aus.

Medienbericht: Craddock vor kurzem entlassen worden

Craddock war nach Angaben von Polizeichef James Cervera seit 15 Jahren als Ingenieur beim öffentlichen Versorgungsunternehmen von Virginia Beach beschäftigt. Zu möglichen Disziplinarmaßnahmen oder anderen Auffälligkeiten in der Personalakte wollte er sich nicht äußern. Das "Wall Street Journal" berichtete, der Mann sei vor kurzem gefeuert worden.

Der Angreifer habe vor dem Verwaltungskomplex einen Autofahrer erschossen, sagte Cervera. Beim Betreten des Gebäudes habe er dann "sofort und wahllos auf seine Opfer geschossen". Anschließend lieferte sich der Täter demnach einen langen Schusswechsel mit den herbeigeeilten Polizisten, die ihn schließlich töteten.

Unter den Todesopfern waren sieben Männer und fünf Frauen, die fast alle für die rund 320 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Washington gelegene Stadt arbeiteten. Craddock sei mit einer halbautomatischen Pistole bewaffnet gewesen, sagte Cervera. Die Menschen im Gebäude verschanzten sich in Büros oder kauerten sich an ihren Arbeitsplätzen auf den Boden. Unter den vier Verletzten sei auch ein Polizist, der durch seine kugelsichere Weste gerettet worden sei, sagte Cervera. Die Hintergründe der Tat seien noch unklar: "Zurzeit gibt es noch mehr Fragen als Antworten."

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