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Rede beim WEF - Englands Premier May fordert Reformen

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Ethik im Netz und künstliche Intelligenz - das waren Schwerpunkte der Rede der englischen Premierministerin May. Details zum Brexit wurden allerdings nicht erwähnt.

Theresa May am 25.01.2017 in Davos
Archiv: Theresa May am 25.01.2017 in Davos Quelle: ap

Die britische Premierministerin Theresa May pries vor allem den Wirtschafts-Standort Großbritannien. Daneben warb sie dafür, "Ethik im Netz voran zu bringen" und "dafür zu sorgen, dass Regeln und Normen eingehalten werden".

"Jedes Land muss die Regeln für einen freien und fairen Handel sowie Investitionen unterstützen und mitgestalten", sagt sie. "Wir dürfen nicht in verschiedene Richtungen gehen." Großbritannien werde sich dem auch nach einem Austritt aus der EU verpflichtet fühlen.

"Grund zum Optimismus"

Die Weltwirtschaft, so May weiter, müsse "jedem zugute kommen. Sie glaube aber, "Grund zum Optimismus zu haben". Der Populismus von rechter und von linker Seite sei nicht so gewachsen wie man angenommen habe. Darüber hinaus habe man im Welthandel große Fortschritte gemacht.

England schließe neue Freihandelsabkommen ab. Die G8 hätten sich verpflichtet, auch im Stahlhandel zuzulegen. "Wir werden die EU verlassen, uns aber weiterhin für freien Handel einlassen. Und wir werden neue bilaterale Abkommen abschließen. Viel zu oft habe man von der internationalen Völkergemeinschaft nur Worte gehört, denen aber keine Taten folgten. Man müsse die Verpflichtungen beim Stahlpakt einhalten und Entwicklungsländer weiter unterstützen. Zudem müssten Reformen vorangetrieben werden.

Zugang zum Internet "sehr wichtig"

Die Weltwirtschaft habe noch immer Probleme, die Grenzen des E-Commerce zu überwinden. Dennoch seien Amazon und Alibaba weltweite globale Player geworden. Schon jetzt sei der Zugang zum Internet sehr wichtig, vor allem auch in den Entwicklungsländern. Die Macht der großen Unternehmen müsse kanalisiert werden, darum habe sie die Entwicklung einer modernen Agenda eingeleitet.

Für den Nachmittag ist ein Treffen Mays mit US-Präsident Donald Trump geplant.

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