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Überschwemmungen in Südasien - Monsunzeit: Mehr als 1.500 Tote

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Bei Überschwemmungen in Südasien sind in der Monsunzeit bisher mehr als 1.500 Menschen ums Leben gekommen. Allein in Indien starben seit Juni mehr als 1.300 Menschen, wie aus den aktuellen Zahlen der örtlichen Behörden hervorgeht. Die Metropole Mumbai war zeitweise wegen Hochwassers praktisch lahmgelegt.

Der Monsun in Südasien ist in diesem Jahr stärker ausgefallen als sonst. Millionen Menschen in Indien, Nepal und Bangladesch sind von Überschwemmungen betroffen - nun auch die Metropole Mumbai. Mehr als 1500 Menschen kamen bereits in den Fluten ums …

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Die südasiatische Monsunzeit von Juni bis September fordert jedes Jahr sehr viele Opfer. Die meisten ertrinken, werden von Erdrutschen begraben oder sterben durch Stromschläge. Der nordöstliche Bundesstaat Bihar ist der am stärksten betroffene Teil Indiens. Dort starben nach offiziellen Zahlen bislang 514 Menschen.

Wasser steht einen Meter hoch in den Straßen

Auch Westindien erlebte zuletzt Unwetter: Der öffentliche Nahverkehr in Mumbai wurde am Dienstag teilweise eingestellt, Flüge wurden in andere Städte umgeleitet. Tausende Pendler saßen über Nacht in ihren Büros fest, weil das Wasser einen Meter hoch in den Straßen stand.

An einem einzigen Tag gingen über der Stadt mit 20 Millionen Menschen fast so große Regenmengen nieder wie sonst im gesamten Monat. In zahlreichen Unternehmen aber auch in Tempeln wurden Notquartiere geschaffen.

In Nepal und Bangladesch waren es nach Angaben der Behörden und des Roten Kreuzes in diesem Jahr jeweils etwas mehr als 140 Tote - die überwiegende Mehrheit davon seit der zweiten Augustwoche, als es tagelang heftig regnete. Je ein Drittel der Fläche Nepals und Bangladeschs stand zwischenzeitlich unter Wasser.

Risiko für gefährliche Krankheiten steigt

In den zwei Nachbarländern sanken die Pegelstände mittlerweile. Damit stieg allerdings die Sorge vor dem Ausbruch gefährlicher Krankheiten, wie die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften warnte. Rund 41 Millionen Menschen in den drei Ländern seien von Überschwemmungen betroffen, erklärte ein Sprecher. Hunderte Dorfbewohner seien von der Außenwelt abgeschnitten und hätten nichts zu essen.

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