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Pakistan - Tankwagen explodiert: Mindestens 129 Tote

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Nachdem ein Tanklastwagen in der pakistanischen Provinz Punjab umkippt, eilen Dorfbewohner mit Kanistern herbei, um den Treibstoff aufzusammeln. Doch die Unfallstelle wird zum Inferno und für die Dorfbewohner zur Todesfalle - mindestens 140 Menschen sterben.

In Pakistan sind bei der Explosion eines Tanklastwagens mehr als 120 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 90 Menschen seien verletzt worden, darunter viele mit schweren Verbrennungen, wie die britische BBC berichtete.

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Bei der Explosion eines Tanklastwagens in Pakistan sind am Sonntag mindestens 140 Menschen ums Leben gekommen. Rund 100 weitere wurden verletzt, 40 davon schwer, teilte ein Sprecher des Rettungsdienstes, Mohammed Baqar, mit. Der Fahrer hatte auf der Fernstraße zwischen Karachi und Lahore beim Dorf Bahawalpur die Kontrolle verloren, sein Lastwagen kippte um.

Polizei machtlos gegen Ansturm der Dorfbewohner

Das Schlimmste sollte noch kommen. Über den Lautsprecher der Moschee wurden die Dorfbewohner über den Unfall informiert, wie der örtliche Polizist Rana Mohammed Salim berichtete. Dutzende rannten mit Kanistern zur Unfallstelle, um auslaufenden Treibstoff aufzusammeln. Ein Sprecher der Autobahnpolizei, Imran Shah, sagte einem örtlichen Fernsehsender, die Polizei sei schnell an der Unfallstelle gewesen, um den Verkehr umzuleiten. Gegen den Ansturm der Dorfbewohner sei sie machtlos gewesen. Der Lastzug explodierte in einem Feuerball.

Zahl der Toten wird wahrscheinlich noch steigen

Pakistanische Fernsehsender zeigten Bilder von einer aus dem umgestürzten Lastwagen aufsteigenden riesigen Rauchwolke, von Rettungswagen und Armee-Hubschraubern, die Verletzte in Krankenhäuser brachten. Baqar befürchtete, dass die Zahl der Toten noch steigen werde. Die Verletzten mit schwersten Verbrennungen wurden in Krankenhäuser ins 100 Kilometer entfernte Multan gebracht. Etliche Menschen seien bis zur Unkenntlichkeit verbrannt und müssten mit DNA-Tests identifiziert werden, fügte er hinzu. Unter den Todesopfern seien Männer, Frauen und Kinder. Augenzeugen sagten, viele Dorfbewohner seien mit Motorrädern zur Unfallstelle gebracht worden. Sie zählten dort 30 Motorräder und acht zerstörte Fahrzeuge.

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