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Mehr im Geldbeutel - Tarifverdienste steigen ungewöhnlich stark

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Die Inflationsrate in Deutschland ist weiterhin relativ niedrig. Davon profitieren auch die Arbeitnehmer.

Euromünzen und -scheine auf Entgeltabrechnungen. Archivbild
Der Verdienst der Arbeiter und Angestellten mit Tarifvertrag ist im dritten Quartal stark gestiegen.
Quelle: Arno Burgi/ZB/dpa

Die Tarifbeschäftigten in Deutschland haben im Schnitt mehr im Geldbeutel. Denn im dritten Quartal 2018 sind ihre Gehälter stärker gestiegen als die Inflation. Einschließlich Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld standen durchschnittlich 3,7 Prozent mehr auf dem Gehaltszettel als ein Jahr zuvor.

Ohne Sonderzahlungen betrug das Plus 2,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Die Verbraucherpreise legten im gleichen Zeitraum um 2,1 Prozent zu.

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Sondereffekt maßgeblich für Zuwächse

Allerdings gibt es bei den Steigerungsraten erhebliche Unterschiede zwischen einzelnen Wirtschaftszweigen. Überdurchschnittlich erhöhten sich die monatlichen Tarifverdienste im dritten Quartal etwa in der Wasserversorgung (plus 7,6 Prozent), im Bereich Kunst und Unterhaltung (plus 5,5 Prozent), in der Energieversorgung (plus 5,0 Prozent) sowie im Gesundheits- und Sozialwesen (plus 4,8 Prozent).

Grund für diese vergleichsweise hohen Zuwächse sei vor allem ein Sondereffekt, erklärten die Wiesbadener Statistiker: Die im April vereinbarte Tariferhöhung für den öffentlichen Dienst des Bundes und der Gemeinden sei erst zum Zeitpunkt der Auszahlung berücksichtigt worden.Unterdurchschnittlich stiegen dagegen die Tarifverdienste unter anderem im Bereich Information und Kommunikation (plus 2,9 Prozent), im Handel (plus 2,3 Prozent) sowie im Bergbau (plus 2,0 Prozent).

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