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Mehrere Milliarden Dollar - USA wollen Geld von "El Chapo"

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Es war einer der größten Prozesse zu Drogenkriminalität in den USA: Im Februar kam der mexikanische Drogenboss "El Chapo" hinter Gitter. Jetzt wollen die USA Geld von ihm.

Der mexikansiche Drogenbos «El Chapo». Archivbild
Der mexikansiche Drogenbos «El Chapo». Archivbild
Quelle: Eduardo Verdugo/AP/dpa

US-Bundesanwälte fordern vom verurteilten mexikanischen Drogenboss Joaquin "El Chapo" Guzman 12,6 Milliarden Dollar. Die Anwälte erklärten, dies sei eine konservative Schätzung der Summe, die Guzman mit Drogen eingenommen habe. Sie machen "El Chapo" für den Verkauf von mehr als 500.000 Kilo Kokain im Wert von 11,8 Milliarden Dollar in den USA verantwortlich, hinzu kämen Marihuana und Heroin.

Der 62-Jährige war im Februar in den USA zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

"Es ist verrückt zu glauben, dass Guzman all das Geld hat"

Jeffrey Lichtman, einer von Guzmans Anwälten, sagte laut dem Sender CNN vor Gericht, dies sei eine "weitgehend akademische Übung", da die Regierung noch nie einen Cent dieser Summe identifiziert habe, die angeblich von Guzman erzielt worden sei. Eine andere Anwältin des Drogenbosses, Mariel Colon, wird von CNN mit den Worten zitiert: "Es ist verrückt zu glauben, dass Guzman all das Geld hat".

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