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Menschen in Angst - Heftiges Nachbeben in Albanien

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Das kleine Balkanland Albanien wird von einer Serie von Erdbeben erschüttert. Selbst in der Nacht kommen die Menschen nicht zur Ruhe.

Erdbebenschäden in der Hauptstadt Tirana.
Erdbebenschäden in der Hauptstadt Tirana.
Quelle: Uncredited/AP/dpa

Ein heftiges Nachbeben der Stärke 4,8 hat Albanien in der Nacht erschüttert und unter der Bevölkerung neue Ängste ausgelöst. Allerdings gab es zunächst keine Berichte über neue Opfer in den albanischen Medien.

Mehrere Erdstöße hatten bereits am Samstag das kleine Balkanland an der Adria erschüttert. Dabei wurden nach neuesten offiziellen Angaben mindestens 108 Menschen verletzt. Das Zentrum des stärksten Bebens der Stärke 5,8 lag beim Kap Rodon. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt.

Karte: Albanien, Tirana, Kap Rodon
Das Epizentrum des ersten Bebens war unweit vom Kap Rodon. Es war auch noch in der Hauptstadt Tirana zu spüren.
Quelle: ZDF

Schwerstes Erdbeben seit Jahrzehnten

Laut dem Ministerium befand sich das Epizentrum des ersten Bebens unweit vom Kap Rodon nördlich der Hafenstadt Durrës. Das Ministerium sprach vom schwersten Erdbeben in Albanien seit Jahrzehnten. Medien zufolge lösten die Erdstöße Panik vor allem in Durrës und in der albanischen Hauptstadt Tirana aus.

Die Beben waren auch in den Nachbarländern Montenegro und Nordmazedonien zu spüren, wie es in Medienberichten aus den beiden Ländern hieß. Tirana hat laut Auswärtigem Amt gut 600.000 Einwohner, ganz Albanien knapp drei Millionen. Ministerpräsident Edi Rama sagte wegen der Erdbebenserie seine Teilnahme an der UN-Vollversammlung in New York ab.

Mittelmeerraum gehört zu den aktivsten Erdbebenregionen Europas

Der Mittelmeerraum gehört zu den aktivsten Erdbebenregionen Europas. Dort bewegen sich Afrikanische und Eurasische Kontinentalplatte aufeinander zu, wodurch sich Spannungen aufbauen, die sich durch Erdbeben ruckartig entladen, wie eine Geophysikerin der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) am Samstagabend erklärte. Hinzu kämen sogenannte Mikroplatten wie die Adriatische Platte. Warum bebt die Erde? Kurz erklärt im Video:

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1 min
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Erdbeben wie die vom Samstag seien dennoch auch im an der Adriaküste gelegenen Albanien "nicht an der Tagesordnung", sagte die BGR-Expertin. Zuletzt habe es dort am 1. Juni bei Korçë im Südosten des Landes ähnlich heftige Beben gegeben. Es kam zu einem Beben der Stärke 5,2 mit Nachbeben. Auch damals habe es "erhebliche Schäden" gegeben.

Sie entstand vor mehr als viereinhalb Milliarden Jahren aus Sternenstaub – unsere Erde. Die Dokumentation zeigt die Geschichte unseres Planeten von seiner Entstehung bis heute:

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