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Ölstadt in Sibirien - Messerattacke in Surgut - IS reklamiert Tat für sich

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Ein Mann hat in der sibirischen Ölstadt Surgut sieben Menschen mit einem Messer verletzt, bevor er von der Polizei erschossen wurde. Wenig später reklamierte die Terrormiliz Islamischer Staat die Tat für sich. Die russischen Behörden hatten einen möglichen Terroranschlag zuvor zurückgewiesen.

Ein "Soldat" der IS-Miliz habe den Messer-Angriff in der sibirischen Stadt Surgut ausgeführt, meldete das IS-Sprachrohr Amak. Allerdings war unklar, ob es tatsächlich einen terroristischen Hintergrund gab. Es ist Taktik des IS, alle möglichen Anschläge für sich zu reklamieren, um damit einen Propaganda-Erfolg zu konstruieren. Die russischen Ermittler hatten einen terroristischen Hintergrund zuvor eher ausgeschlossen.

Mehrere Verletzte in kritischem Zustand

Bei der Messerattacke wurden sieben Menschen verletzt, bevor die Polizei den Angreifer erschoss. Nach Angaben des russischen Ermittlungskomitees war der Täter ein Bewohner von Surgut Anfang 20. Es werde geprüft, ob er möglicherweise psychische Probleme gehabt habe, hieß es.

Vier der Verletzten waren nach einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Tass in kritischem Zustand.

Surgut hat etwa 320.000 Einwohner und liegt gut 2.000 Kilometer nordöstlich von Moskau. In der Stadt wird Öl und Gas gefördert.

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