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Messerattacke - Touristen in Jordanien verletzt

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Die historische Stadt Dscharasch ist ein bei Touristen beliebtes Reiseziel in Jordanien. Nun wurden dort bei einer Messerattacke acht Menschen verletzt, darunter vier Ausländer.

Ein Mann hat im jordanischen Dscharasch acht Menschen mit einem Messer verletzt, darunter drei Mexikaner und eine Schweizerin. Seine Identität und Motive sind noch unklar.

Beitragslänge:
1 min
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In der antiken jordanischen Stadt Dscharasch sind insgesamt acht Menschen, darunter mehrere Touristen, bei einem Messerangriff verletzt worden. Bei den Opfern handele es sich um vier Jordanier sowie drei Touristen aus Mexiko und einer Person aus der Schweiz, teilten die jordanischen Behörden mit.

Die staatliche Nachrichtenagentur Petra berichtete von einem Touristenführer und einem Polizisten unter den Verletzten.

Angreifer bereits festgenommen

Zwei Schwerverletzte seien mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen worden, sagte Gesundheitsminister Saad Daschabar der Zeitung "Al-Rai". Der Angreifer sei noch vor Ort festgenommen worden und werde verhört. Über die Hintergründe der Tat war zunächst nichts bekannt.

Karte: Jordanien, Dscharasch
Dscharasch liegt rund 40 Kilometer nördlich der Hauptstadt Amman.
Quelle: ZDF

Amateur-Videoaufnahmen zeigten eine blutige Szene unmittelbar bei der Stadt, die in der Antike Gerasa hieß. Die Aufnahmen zeigten eine bewegungslos am Boden liegende Frau, jemand drückt ein Handtuch gegen ihren Rücken. Der Boden um sie herum war voller Blut. Ein Mann saß in der Nähe, anscheinend mit einer Wunde am Bein. In einem Video ist eine Frau zu hören, die auf Spanisch ruft: "Es ist ein Dolch, es ist ein Dolch, da ist ein Messer. Bitte helft ihm jetzt."

Tourismus wichtig für Jordanien

Dscharasch liegt rund 40 Kilometer nördlich von Amman. Mit ihrem römischen Amphitheater, einer säulengesäumten Straße und Ruinen und alten Häusern gehört sie zu einem der beliebtesten touristischen Ziele Jordaniens.

Für Jordanien ist Tourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig. Militante islamistische Gruppen haben die Sehenswürdigkeiten in der Vergangenheit angegriffen. 2016 wurden bei einem Anschlag 15 Menschen getötet, darunter ein kanadischer Tourist. In den vergangenen Jahren hatte der Tourismus nach Jordanien wieder zugenommen.

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