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Angriffe in zwei Städten - Messerattacken in Brüssel und London

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Ein Mann hat in Brüssel zwei Soldaten mit einem Messer attackiert. Der Angreifer wurde niedergeschossen und starb später an seinen Verletzungen. Auch in London gab es einen Vorfall: Vor dem Buckingham-Palast verletzte ein Mann zwei Beamte mit einem Messer, der Angreifer wurde festgenommen.

Ein Jahr nach den Anschlägen in Brüssel hat Belgien der 32 Todesopfer gedacht. Neben Gedenkminuten gab es einen Trauerzug. Premier Charles Michel und König Philippe dankten den Rettungskräften, die an jenem Tag im Einsatz waren.

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Der Mann, der in Brüssel eine Messerattacke auf Soldaten verübt hat, sei tot, sagte eine Sprecherin der belgischen Staatsanwaltschaft. Die Staatsanwaltschaft gehe von einem "terroristischen Angriff" aus. Nach belgischen Medienberichten soll der 30-Jährige aus Somalia stammen und am Tatort "Allahu akbar" (Gott ist groß) gerufen haben.

Soldaten an Gesicht und Hand verletzt

Der Angreifer verletzte nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga einen Soldaten im Gesicht und einen weiteren an der Hand. Die Soldaten hätten daraufhin das Feuer eröffnet und den Mann niedergeschossen, wie die belgischen Behörden mitteilten.

In der belgischen Hauptstadt waren im März 2016 bei zwei islamistischen Anschlägen am Flughafen und in einer Metrostation 32 Menschen getötet und Hunderte weitere verletzt worden. Zu dem Doppelanschlag bekannte sich die Terrormiliz Islamischer Staat. Der IS hatte auch die jüngsten Anschläge in Spanien für sich reklamiert, bei denen vergangene Woche in Barcelona und Cambrils 15 Menschen getötet und mehr als 120 weitere verletzt worden waren. Über den Hintergrund der jetzigen Tat wurde zunächst nichts bekannt.

Mann greift Polizisten in London an

Auch in London gab es am Freitagabend eine Messerattacke. Vor dem Buckingham-Palast in London griff ein Mann Polizisten an und wurde daraufhin festgenommen. Der Mann sei gegen 20.35 Uhr Ortszeit (21.35 Uhr MESZ) vor dem Palast "gestoppt" worden, teilte die Londoner Polizei mit. Zwei Polizisten seien bei dem Vorfall leicht am Arm verletzt worden. Die Behörden äußerten sich zunächst nicht dazu, ob sie ein terroristisches Motiv vermuten. In sozialen Online-Netzwerken behaupteten Nutzer, der Angreifer habe ein Schwert bei sich gehabt.

In Großbritannien waren in den vergangenen Monaten wiederholt islamistische Anschläge verübt worden. Ende März hatte ein mutmaßlich islamistischer Attentäter im Zentrum Londons fünf Menschen getötet. Am 22. Mai riss ein Selbstmordattentäter bei einem Pop-Konzert der US-Sängerin Ariana Grande in Manchester 22 Menschen mit in den Tod.

Im Juni rasten drei Angreifer auf der London Bridge mit einem Lieferwagen in eine Menschenmenge. Anschließend stachen sie in einem angrenzenden Ausgehviertel wahllos auf Menschen ein. Sie töteten sieben Menschen und verletzten 48 weitere, bevor sie von der Polizei erschossen wurden.

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