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Karlsruhe: Neutrino-Waage startet - "Katrin" soll die Geisterteilchen wiegen

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Die Masse von Neutrinos gilt als wichtige Grundlagenforschung in der Teilchenphysik. Mit einer speziellen Waage soll diese nun in Karlsruhe bestimmen werden.

Das Karlsruher Tritium-Neutrino-Experiment wird "Katrin" genannt.
Wie eine handelsübliche Waage sieht das nicht aus: Das Karlsruher Tritium-Neutrino-Experiment wird "Katrin" genant.
Quelle: Uli Deck/dpa

Was wiegen die leichtesten Elementarteilchen? Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat die Projektangaben zufolge genauste Waage der Welt ihre Messungen begonnen. Nach 15 Jahren Bauzeit starteten die Forscher die Neutrino-Waage "Katrin" ("Karlsruhe Tritium Neutrino Experiment").

Von Erkenntnissen über die Masse der Neutrinos versprechen sich Physiker Rückschlüsse über die Entstehungsgeschichte des Alls. Rund 200 Forscher von 20 Institutionen in sieben Ländern sind beteiligt.

Die auch als Geisterteilchen bezeichneten Neutrinos sind überall - mehrere Milliarden von ihnen durchströmen in jeder Sekunde den Finger eines Menschen. Nach etwa fünf Jahren Messbetrieb erwarten die Forscher die genauen Messergebnisse. Die Masse der Neutrinos gilt als wichtige Grundlagenforschung in der Teilchenphysik.

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