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Honduras unterschreibt US-Abkommen

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Migration und Mittelamerika - Honduras unterschreibt US-Abkommen

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Die USA wollen die Migration an ihrer Südgrenze eindämmen. Dafür wurden Abkommen mit Guatemala und El Salvador unterschrieben. Nun folgt eine weiteres mittelamerikanisches Land.

Migrantenunterkunft an der Grenze von USA und Mexiko. Archivbild
Migrantenunterkunft an der Grenze von USA und Mexiko. Archivbild
Quelle: Gregory Bull/AP/dpa

Die US-Regierung hat sich mit einem weiteren mittelamerikanischen Land auf ein Migrationsabkommen geeinigt. Mit
Honduras sei vereinbart worden, die irreguläre Migration durch Mittelamerika mit erweiterten bilateralen Initiativen anzugehen, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung. Auch würden die "Asyl- und Schutzkapazitäten" in Honduras gestärkt, damit Schutzbedürftige nicht Schmugglern zum Opfer fallen. Einzelheiten wurden nicht genannt. Die Vereinbarung wurde am Rande der UN-Generalversammlung in New York im Beisein der Staatspräsidenten Donald Trump und Juan Orlando Hernández unterzeichnet.

Die USA hatten vor zwei Monaten mit Guatemala und vergangenen Freitag mit El Salvador ebenfalls Abkommen unterschrieben, um die Migration an der US-Südgrenze einzudämmen. Beide Vereinbarungen sehen vor, dass Migranten in den jeweiligen mittelamerikanischen Ländern Asyl beantragen sollen, wenn sie diese auf dem Weg in die USA betreten. Tun sie das nicht, können sie dorthin zurückgeschickt werden. Beide Abkommen traten bislang nicht in Kraft.

Abkommen auch mit anderen Ländern

Der Großteil derjenigen, die in den USA beim illegalen Übertritt der Grenze mit Mexiko festgesetzt werden, stammt aus den Ländern des "Nördlichen Dreiecks": Guatemala, Honduras und El Salvador. Die Gewaltraten dort gehören zu den höchsten der Welt. Menschenrechtler warnen, die Länder kämen keinesfalls als sogenannte sichere Drittstaaten infrage. Auch Migranten aus Ländern wie Kuba und Haiti sowie aus Afrika reisen auf dem Weg in die USA durch Mittelamerika.

Bereits im Juni hatten die USA auch mit Mexiko eine Vereinbarung getroffen, nachdem Trump mit Strafzöllen gedroht hatte. Mexiko verpflichtete sich, durch den Einsatz seiner Nationalgarde die Migration aus Mittelamerika in die USA zu begrenzen. Die Zahl der illegalen Grenzübertritte in den USA sank seitdem deutlich.

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