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Migrationspolitik - Kramp-Karrenbauer will harte Linie

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Der Wettstreit um den CDU-Vorsitz geht in die entscheidende Woche. Beim Thema Migration positioniert sich Annegret Kramp-Karrenbauer deutlich.

Kramp-Karrenbauer (CDU) will das Thema zur Chefsache machen.
Kramp-Karrenbauer (CDU) will das Thema zur Chefsache machen.
Quelle: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Die Kandidatin um den CDU-Vorsitz, Annegret Kramp-Karrenbauer, will eine harte Linie in der Migrationspolitik vertreten. "Wir brauchen ein intelligentes Grenzregime: Transitzentren, Schleierfahndung, bilaterale Abkommen zur schnellen Rückführung", sagte sie dem "Münchner Merkur".

Die 56-Jährige kündigte an, nicht in allen Punkten die Linie ihrer Vorgängerin fortzusetzen. Sie habe Merkel viel zu verdanken. "Wir haben aber in einigen Punkten unterschiedliche Ansichten."

AKK für mehr Breite in der Union

Zudem forderte Kramp-Karrenbauer, die Breite der CDU müsse sichtbarer werden. "Wir haben nicht mehr so klar erkennbar wie Anfang der 80er für jeden Flügel einen Charakterkopf. Daran müssen wir arbeiten. Das muss man fördern und zulassen", sagte die bisherige CDU-Generalsekretärin.

Kramp-Karrenbauer stellt sich am Freitag beim Parteitag in Hamburg zur Wahl als CDU-Vorsitzende, sie liegt in Umfragen knapp vor ihrem Konkurrenten Friedrich Merz und weit vor Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

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