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Militärvertreter in Myanmar - Verfassungsänderungen verhindert

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Myanmar war jahrzehntelang eine Militärdiktatur. Und noch immer hat das Militär entscheidenden Einfluss, wie nun wieder im Parlament bewiesen wurde.

Parlamentsmitglieder geben in Myanmar ihre Stimme ab.
Parlamentsmitglieder geben in Myanmar ihre Stimme ab.
Quelle: Aung Shine Oo/AP/dpa

Im Parlament von Myanmar haben Militärvertreter mehrere von der Regierung geplante Verfassungsänderungen gestoppt. Sie wollten damit verhindern, dass die Macht der Armee in dem Land beschränkt wird. Für Änderungen der Militärverfassung von 2008 bedarf es einer Dreiviertelmehrheit im Parlament.

Militärvertreter, die nicht gewählt wurden, verfügen über ein Viertel der Sitze. Wer die Verfassung ändern will, benötigt deshalb zumindest die Zustimmung einiger Parlamentsmitglieder, die vom Militär ernannt worden sind.

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