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"Xavier" bringt starke Böen und Regen - Zwei Tote bei Sturm im Norden

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Bei Sturm "Xavier" sind im Norden mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Eine Autofahrerin aus Hamburg und ein Lkw-Fahrer aus Mecklenburg-Vorpommern wurden von Bäumen erschlagen. Die Deutsche Bahn stellte den Zugverkehr in ganz Norddeutschland ein.

Sturmtief Xavier fegt über Nord- und Ostdeutschland. Sechs Menschen kamen bereits ums Leben, als Bäume auf Autos stürzten. Auch bei der Bahn herrscht Chaos: Der gesamte Zugverkehr im Norden wurde eingestellt.

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Sturmtief "Xavier" ist über Deutschland gefegt und hat mindestens zwei Menschen getötet. Ein Baum sei in Hamburg auf das Auto eines Opfers gefallen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Polizei zufolge handelte es sich um eine Frau. Auf der Bundesstraße 191 bei Kärstädt in Mecklenburg-Vorpommern wurde ein Lkw-Fahrer während der Fahrt von einem Baum erschlagen. Die Bundesstraße wurde voll gesperrt.

"Halten Sie sich aktuell nicht im Freien auf"

Die Hamburger Feuerwehr forderte die Bevölkerung auf, wegen des Sturms nicht vor die Tür zu gehen. Neben der Frau, die starb, seien mindestens zehn weitere Menschen bei dem Unwetter verletzt worden. In Hamburg habe die Feuerwehr binnen zweier Stunden über 600 sturmbedingte Einsätze gehabt.

Auch in Hannover rückten die Einsatzkräfte wegen umgestürzter Bäume und abgerissener Dachverkleidungen aus. Ein Ast durchschlug die Windschutzscheibe eines fahrenden Autos. Bei Holzminden (Niedersachsen) wurde eine Kreisstraße von einem umgestürzten Baum blockiert, außerdem stürzte ein Baum auf drei Autos - verletzt wurde jedoch niemand. In Werlte bei Osnabrück krachte ein Autofahrer in einen umgestürzten Baum.

"Warnung für Hamburg. Halten Sie sich aktuell nicht im Freien auf, bleiben Sie im geschützten Bereich", twitterte die Feuerwehr des Stadtstaates. Ein Sprecher sagte, die Feuerwehr der Hansestadt sei wegen mehrerer eingeklemmter Personen und umgestürzter Bäume zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt. Es liefen Dutzende Notrufe ein.

Bahnverkehr in ganz Norddeutschland eingestellt

Das Sturmtief brachte den Bahnverkehr in ganz Norddeutschland zum Erliegen. Die Bahn stellte den Zugbetrieb in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen und auch den S-Bahnverkehr in Hamburg bis auf weiteres ein. Ursache waren auf die Gleise oder in die Oberleitungen gewehte Bäume. Auch Teile von Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern waren von Zugausfällen tangiert.

Auch die Hamburger U-Bahn war nach Angaben der Hochbahn betroffen. Aus Sicherheitsgründen gelte auf allen oberirdischen Strecken ein Tempolimit von 40 Stundenkilometer, twitterte die Hochbahn.

Flugreisende mussten ebenfalls Einschränkungen hinnehmen. Wegen des heftigen Sturms im Norden mussten etliche Verbindungen ausfallen. Der Flughafen Bremen meldete drei gestrichene Flüge von und nach Amsterdam sowie eine abgesagte Maschine aus Istanbul. Auch in Hannover fielen Verbindungen mit der niederländischen Hauptstadt sowie nach Istanbul aus. In Hamburg fuhr die S-Bahn nicht mehr zum Airport. Auch wurde mit Verspätungen bei den Flügen gerechnet.

IGA bleibt geschlossen

Die Internationale Gartenausstellung (IGA) in Berlin blieb wegen der Unwetterwarnung erstmals in diesem Jahr komplett geschlossen. Der Deutsche Wetterdienst hatte vor orkanartigen Böen gewarnt.

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