Sie sind hier:

Campingplatz wird durchsucht - Weiterer Verdächtiger im Missbrauchsfall Lügde

Datum:

Die Polizei ermittelt im Zusammenhang mit dem hundertfachen Missbrauch auf dem Campingplatz bei Lügde einen weiteren mutmaßlichen Täter. Wieder wird der Tatort durchsucht.

Archiv: Polizisten auf dem Campingplatz in Lügde am 24.02.2019
Polizisten auf dem Campingplatz in Lügde (Archivbild)
Quelle: dpa

Im Missbrauchsfall von Lügde gibt es einen neuen Beschuldigten. Der 57 Jahre alte Mann aus Steinheim, knapp 20 Kilometer von Lügde entfernt, sei durch eine Vernehmung eines minderjährigen Opfers in den Fokus der Ermittlungskommission "Eichwald" geraten, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Gegen ihn sei aufgrund der Zeugenaussage ein Verfahren wegen schweren sexuellen Missbrauchs eingeleitet worden.

Die Ermittler hatten am Mittwoch die Parzelle des Mannes auf dem Campingplatz in Lügde an der Grenze von Nordrhein-Westfalen zu Niedersachsen durchsucht. Die Durchsuchung werde am Donnerstag fortgesetzt, teilten sie mit. Dabei werde nach Beweismitteln gesucht.

Strafprozess vor Landgericht Detmold geht weiter

Der Strafprozess um den hundertfachen sexuellen Missbrauch von Kindern auf dem Campingplatz ging unterdessen am Donnerstag vor dem Landgericht Detmold weiter. Dabei sollten weitere Opfer und Angehörige vernommen werden. Zum Auftakt in der vergangenen Woche hatten alle Angeklagten Geständnisse abgelegt.

Vor Gericht stehen noch zwei Angeklagte, ein 56-Jähriger aus Lügde und ein 34-Jähriger aus Steinheim. Das Verfahren gegen einen dritten Angeklagten, einen 49-Jährigen aus dem niedersächsischen Stade, war am zweiten Verhandlungstag abgetrennt worden.

Die angeklagten Deutschen sollen ihre Opfer auf dem Campingplatz an der Landesgrenze zu Niedersachsen auch wiederholt vergewaltigt haben. Der 49-Jährige aus Stade soll an Webcam-Übertragungen teilgenommen haben und teilweise zu den Gewalttaten angestiftet haben. Bei den Ermittlungen waren mehr als 40 Opfer identifiziert worden. Angeklagt wurden die Gewalttaten gegen 34 minderjährige Opfer.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Entweder hast du einen Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert, oder deine Internetverbindung ist derzeit gestört. Falls du die Datenschutzeinstellungen sehen und bearbeiten möchtest, prüfe, ob ein Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus. So lange werden die standardmäßigen Einstellungen bei der Nutzung der ZDFmediathek verwendet. Dies bedeutet, das die Kategorien "Erforderlich" und "Erforderliche Erfolgsmessung" zugelassen sind. Weitere Details erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.