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Nach Vorfall - Spotify entfernt antisemitische Playlists

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Wieder gibt es einen antisemitischen Vorfall, diesmal bei Spotify. Der digitale Musikdienst kündigt umgehend eine Reaktion an und will die betreffenden Playlists löschen.

Die App des Musikdienstes Spotify. Archivbild
Die App des Musikdienstes Spotify. Archivbild
Quelle: Fabian Sommer/dpa

Der Streamingdienst-Anbieter Spotify will einem Bericht zufolge Playlists entfernen, die Adolf Hitler verherrlichen, Holocaust-Opfer lächerlich machen und Hass-Symbole wie Hakenkreuze enthalten. Das sagte ein Sprecher der Onlineausgabe der "Times of Israel".

"Der fragliche von Nutzern generierte Inhalt verstößt gegen unsere Richtlinien und wird gerade entfernt. Spotify verbietet alle Nutzerinhalte, die beleidigend, schmähend, verleumderisch, pornografisch, bedrohlich oder obszön sind", wurde er zitiert.

110 Hitler-Profile

Am Mittwoch hatte die Zeitung von Playlists mit Musiktiteln berichtet, die zur Tötung von Juden aufriefen, das Holocaust-Opfer Anne Frank und das Vernichtungslager Auschwitz verspotteten oder Hitler lobten. Dem Bericht zufolge war ein Großteil dieser Inhalte bis Donnerstagabend entfernt worden. Allerdings seien die mehr als 110 einsehbaren Profile, die unter "Adolf Hitler" registriert seien, noch online. Es sei unklar, ob diese Profile auch gesperrt würden, hieß es in dem Bericht.

Auch die Gedenkstätte Auschwitz kritisierte Spotify. Der Streamingdienst sei Anbieter für Dutzende von Playlists mit Titeln, die Hitler lobpreisten und Holocaust-Opfer verhöhnten. "Spotify. Mach es bitte besser", twitterte die Gedenkstätte.

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