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Sechs Boote aufgebracht - Spanien und Libyen fangen 400 Flüchtlinge ab

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Obwohl die EU immer nachdrücklicher versucht, Flüchtlingen den Weg nach Europa zu versperren, versuchen es immer noch Zehntausende - vor allem im Sommer übers Mittelmeer.

Ein Boot des spanischen Seerettungsdienstes.
Ein Boot des spanischen Seerettungsdienstes. Quelle: Jesus Merida/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa

Spanien und Libyen haben am Wochenende Boote mit fast 400 Flüchtlingen abgefangen, die von Nordafrika über das Mittelmeer nach Europa gelangen wollten. Der spanische Seerettungsdienst teilt mit, seine Patrouillenboote hätten sechs Boote mit insgesamt 231 Menschen an Bord gestoppt. Die libysche Küstenwache berichtet, sie habe zwei Boote mit 152 Flüchtlingen abgefangen.

Die Boote seien an der Küste des westlichen Bezirks Suwara und der Hauptstadt Tripolis gestoppt worden.

Insbesondere im Sommer versuchen jährlich Zehntausende, vor Konflikten, Kriegen und extremer Armut von Nordafrika aus über das Mittelmeer nach Europa zu fliehen. Viele kommen bei der gefährlichen Überfahrt in meist überfüllten und nicht seetüchtigen Booten ums Leben, in diesem Jahr nach UN-Angaben bereits mindestens 785. Bis Ende Mai seien etwa 27.500 Migranten an europäischen Küsten gelandet, 7.600 davon in Spanien.

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