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Mutmaßlicher Islamist - VW darf nicht einfach kündigen

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Ein VW-Arbeiter soll sich als Glaubenskämpfer nach Syrien begeben wollen. VW kündigt dem Mann. So einfach geht das nicht, entscheidet das Landesarbeitsgericht.

Landesarbeitsgericht Niedersachsen.
Landesarbeitsgericht Niedersachsen. Quelle: Wolfgang Weihs/dpa

Das Landesarbeitsgericht Hannover hat die Kündigung eines mutmaßlichen Islamisten bei VW für unwirksam erklärt. Der bloße Verdacht einer Zugehörigkeit zu einer radikal-militanten Bewegung reiche für eine Kündigung nicht aus, urteilten die Richter. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Dem Mann war nach einer gescheiterten Ausreise Richtung Syrien der Pass entzogen worden. VW hatte dem Montagearbeiter gekündigt, weil der Verdacht bestand, dass er sich dem Dschihad anschließen wolle.

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