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Paketbomben-Serie - Mutmaßlicher Austin-Attentäter ist tot

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Dramatischer Schlusspunkt einer Paketbomben-Serie in Texas: Verfolgt von der Polizei hat sich der mutmaßliche Attentäter selbst in die Luft gesprengt.

Einsatzkräfte sichern den Tatort
Einsatzkräfte sichern den Tatort. Der von der Polizei verfolgte Verdächtige hatte einen Sprengsatz in seinem Auto gezündet. Quelle: dpa

Der 24-jährige Verdächtige habe den Sprengsatz am Mittwochmorgen in seinem Auto gezündet, als die Fahnder ihn festnehmen wollten, teilte die Polizei mit. Seit Anfang März waren in der texanischen Hauptstadt Austin mehrere Paketbomben explodiert; zwei Menschen wurden getötet und mehrere weitere verletzt. Die Verbrechen hatten in Texas drei Wochen lang Schrecken verbreitet.

Austins Polizeichef, Brian Manley, bestätigte den Tod des jungen Mannes. Ermittler hatten demnach den 24-Jährigen anhand von Fotos aus Überwachungskameras eines Paketshops identifiziert und ihn festnehmen wollen. Doch der Mann sei in einem Wagen geflohen und habe in dem Auto einen Sprengsatz gezündet.

Polizei rätselt über Motiv

Über die Motive des Attentäters sei nichts bekannt, sagte Polizeichef Manley. Auch wisse er nicht, ob der Mann allein handelte oder Komplizen hatte. Daher sei es möglich dass, noch Paketbomben und Sprengsätze zirkulieren könnten, warnte Manley.

Bei den beiden Todesopfern der Bombenserie handelt es sich um einen 17-jährigen und einen 39-jährigen Schwarzen; auch eine 75-jährige Frau hispanischer Abstammung wurde lebensgefährlich verletzt. Die Polizei vermutete daher zunächst ein rassistisches Motiv des Täters. Da aber auch Weiße unter den Opfern waren, wurde auch nicht ausgeschlossen, dass der Mann seine Ziele zufällig auswählte.

Sechs Explosionen seit März

Insgesamt hatte es seit März sechs Explosionen gegeben. In Austin gingen drei Paketbomben hoch. In der Nacht zu Montag explodierte eine vierte Bombe anderer Machart am Straßenrand: Sie war von zwei arglosen Männern ausgelöst worden, die dort ihre Fahrräder entlanggeschoben hatten.

Auch am Dienstag war die rätselhafte Serie weitergegangen: Zuerst explodierte ein Paket bei der Filiale eines Logistikers nahe San Antonio. Am Abend war dann in der Nähe von Austin eine weitere Explosion gemeldet worden - diesmal in einem Second-Hand-Laden.

Trump dankt Polizei: "Toller Job"

US-Präsident Donald Trump dankte der Polizei in Austin. "Toller Job der Strafverfolgungsbehörden und aller anderen Beteiligten", twitterte er am Morgen. Das Motiv hinter der Bombenserie war zunächst nicht klar.

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