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Myanmar und Bangladesch einig - Rohingya-Flüchtlinge sollen zurück

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Hunderttausende Rohingya sind vor der Gewalt in Myanmar nach Bangladesch geflohen. Die Lage in den Flüchtlingslagern ist katastrophal. Nun sollen sie zurück.

Über 600.000 Rohingya waren nach Bangladesch geflüchtet.
Über 600.000 Rohingya waren nach Bangladesch geflüchtet.
Quelle: Kay Nietfeld/dpa

Myanmar will die nach Bangladesch geflüchteten Rohingya wieder aufnehmen. Vertreter der Länder unterschrieben eine Absichtserklärung über die Rückführung der Angehörigen der muslimischen Minderheit. Das teilten das Büro von Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi sowie Bangladeschs Außenministerium mit.

Über 600.000 Rohingya waren vor Gewalt nach Bangladesch geflüchtet. Unklar ist, ob sie zurückkehren wollen. Viele erzählten, ihre Dörfer wurden niedergebrannt und ihre Angehörigen ermordet.

Myanmar betrachtet die Rohingya als illegale Einwanderer und verweigert ihnen seit Jahrzehnten die Staatsbürgerschaft. Die jüngste Massenflucht nach Bangladesch war nicht die erste - dort lebten bereits zuvor etwa 300.000 Rohingya-Flüchtlinge. Die Zustände in den überfüllten Lagern sind katastrophal.

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