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Todesfall durch Lungenkrankheit

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Mysteriöser Virus in China - Todesfall durch Lungenkrankheit

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Eine mysteriöse Lungenkrankheit schreckte die chinesischen Behörden und Experten auf. Nun ist erstmals ein Mensch daran gestorben.

Nach dem Ausbruch einer Lungenkrankheit in China gibt es ein erstes Todesopfer. Das neuartige Corona-Virus gehört zur gleichen Erregerfamilie wie das tödliche Sars-Virus.

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Erstmals ist ein Patient an der rätselhaften neuen Lungenkrankheit gestorben, die in China ausgebrochen ist. Wie die Gesundheitskommission von Wuhan berichtete, sind sieben Patienten in einem kritischen Zustand.

Insgesamt sei bei 41 Erkrankten das neuartige Coronavirus festgestellt worden, das als Auslöser gilt. Man habe jedoch seit einer Woche keine neuen Infektionen mehr entdeckt. "Es sind keine klaren Erkenntnisse für eine Übertragung von Mensch zu Mensch gefunden worden", teilte die Kommission mit.

Viren können gefährliche Erkrankungen wie Sars übertragen

Die Coronaviren verursachen oft harmlose Erkältungen, allerdings gehören auch Erreger gefährlicher Atemwegskrankheiten wie Sars und Mers dazu. Das Virus kommt bei Menschen und in der Tierwelt vor. Ein Überspringen der hochvariablen Viren zwischen Tierarten oder vom Tier auf den Menschen ist nicht ungewöhnlich. Doch gibt jedes neue Virus Anlass zur Besorgnis.

Ein Coronavirus unter dem Mikroskop. Archivbild
Ein Coronavirus unter dem Mikroskop. Archivbild
Quelle: Center for Disease Control/epa/dpa/Archivbild vom 31.03.2003

Zu Beginn der großen Reisewelle zum chinesischen Neujahrsfest am 25. Januar verwies die Gesundheitskommission darauf, dass sich in dieser Zeit infektiöse Krankheiten leicht verbreiten. Die Menschen sollten immer gut lüften, überfüllte Orte vermeiden und wenn nötig Mundschutz tragen. Wer unter Fieber oder Atemwegserkrankungen leide, solle umgehend zum Arzt gehen, hieß es weiter.

Andere asiatische Staaten haben Vorsichtsmaßnahmen bei der Einreise besonders von Reisenden aus Wuhan verstärkt und Fieberkontrollen eingeführt, um eine befürchtete Ausbreitung zu vermeiden. In Südkorea, Singapur und Hongkong gibt es bereits Verdachtsfälle. Die US-Botschaft in Peking gab eine Warnung für Reisende nach Wuhan aus.

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