Iran verkündet Festnahmen

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Nach Abschuss von Flugzeug - Iran verkündet Festnahmen

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Tagelang hat der Iran den Abschuss eines Passagierflugzeugs geleugnet. Mittlerweile wurde er eingestanden. Nun kommt weitere Bewegung in den Fall: Verdächtige wurden festgenommen.

Irans Justiz hat nach dem Abschuss eines ukrainischen Passagierflugzeugs Verdächtige festgenommen, so ein Justiz-Sprecher. 176 Menschen waren bei dem Abschuss getötet worden.

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Die iranische Justiz hat nach dem Abschuss eines ukrainischen Passagierflugzeugs Verdächtige festgenommen. Nach "umfassenden Ermittlungen" wurden "einige" Personen verhaftet, sagte ein Justiz-Sprecher.

Der iranische Präsident Hassan Ruhani hatte kurz zuvor ein Sondergericht gefordert, um das Geschehen in der vergangenen Woche prüfen zu lassen. Einsatzkräfte des Landes hatten den Flieger am Mittwoch letzter Woche nach seinem Start in Teheran abgeschossen. Alle 176 Menschen an Bord wurden getötet.

Nach Irans Raketenangriff herrscht nun Propagandakrieg: Irans Zeitungen verbreiten Siegesmeldungen, im Staatsfernsehen erklären die Revolutionsgarden, wie erfolgreich die Militärbasis im Irak zerstört, wie viele Amerikaner getötet oder verletzt wurden.

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Ruhani forderte eine lückenlose Aufklärung der Abschussumstände. "Dieser Fall ist kein normaler Fall und er muss von einem Sondergericht und verschiedenen Experten gründlich und lückenlos untersucht werden", sagte er. Alle Einzelheiten sollten transparent untersucht und egal mit welchem Ergebnis publik gemacht werden. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden.

Ruhani drückt Bedauern aus

"Wir müssen dafür sorgen, dass so eine Tragödie in unserem land nie wieder passiert", sagte Ruhani laut dem Webportal des Präsidialamts. Er könne nicht akzeptieren, dass lediglich eine Person, "die auf den Knopf gedrückt hat", alleine verantwortlich für das Unglück sei.

Auch andere Abteilungen und Organisationen trügen eine Mitschuld. Genau dies müsse in den Ermittlungen klargestellt werden, sagte Ruhani. Es gehe nicht nur um 176 unschuldige Opfer des Unglücks, sondern um die zukünftige Sicherheit des Landes. Er bedauere den Vorfall zutiefst und habe den Staatschefs der vom Unglück betroffen Staaten telefonisch versprochen, dass der Fall lückenlos aufgeklärt werde.

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