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Nach Affenhaus-Brand in Krefeld - Polizist musste Gorilla erschießen

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Mehr als 30 Tiere kamen bei dem Brand im Krefelder Zoo an Silvester ums Leben. Nun offenbart ein Bericht des NRW-Innenministeriums weitere Details aus dieser Nacht.

Das abgebrannte Affenhaus des Krefelder Zoos. Archivbild
Das abgebrannte Affenhaus des Krefelder Zoos. Archivbild
Quelle: Marcel Kusch/dpa

Nach dem Brand im Krefelder Zoo in der Nacht zu Neujahr kam es zu bisher unbekannten, dramatischen Szenen: Ein schwer verletzter Gorilla musste am Morgen von einem Polizeibeamten durch mehrere Schüsse aus einer Maschinenpistole getötet werden, da die Tierärztin es nicht schaffte, das Tier einzuschläfern.

Das geht aus einem Bericht des Innenministeriums an den Landtag hervor. Demnach hatten sich Polizisten mit Maschinenpistolen postiert, um notfalls verletzte oder panische Tiere zu stoppen.

"Schnellste Erlösung des Tieres"

"Bei einem männlichen Gorilla entfaltete das Narkotikum aufgrund der Schwere der Brandverletzungen mit großflächigen Hautschäden nicht seine volle Wirkung, so dass die schnellste Erlösung des Tieres durch Kugelschuss mit Unterstützung der Polizei Ultima Ratio war", teilte der Zoo mit.

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Die Vorgänge seien dem Zoodirektor bereits bei der ersten Pressekonferenz am Neujahrstag bekannt gewesen. "Zum emotionalen Schutz der beteiligten Personen (Tierärztin, Tierpfleger, Polizei) wurde gemeinschaftlich mit den beteiligten Behörden entschieden, diese Informationen nicht zu kommunizieren", hieß es weiter.

Brand durch Himmelslaterne ausgelöst

Der Brand in der Nacht zu Neujahr war laut den Ermittlungen der Polizei durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden, die ungeplant auf dem Dach des Affenhauses gelandet war. Drei Frauen haben gestanden, die Himmelslaternen gestartet zu haben. Gegen sie wird wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

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