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Nach Anschlag auf BVB-Bus - Staatsanwalt beantragt lebenslang

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Das Dortmunder Schwurgericht verhandelt seit Monaten den Anschlag auf den Teambus von Borussia Dortmund. Jetzt hat die entscheidende Prozessphase begonnen.

Der Anschlag ereignete sich am Tag eines Champions-League-Spiels.
Der Anschlag ereignete sich am Tag eines Champions-League-Spiels.
Quelle: Marcel Kusch/dpa

Im Prozess um den Bombenanschlag auf die Fußballer von Borussia Dortmund hat die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft für den Angeklagten Sergej W. beantragt. Anklagevertreter Carsten Dombert wertete das Attentat vom 11. April 2017 in seinem Plädoyer vor dem Dortmunder Schwurgericht als vielfachen Mordversuch.

Der Angeklagte - ein in Russland geborener Deutscher - hat zugegeben, bei der Abfahrt des Mannschaftsbusses am Teamhotel des BVB drei selbst gebaute Sprengsätze gezündet zu haben.

Rückblick: Habgier als Tatmotiv

Als Tatmotiv gehen die Ermittler von Habgier aus: Sergej W. wollte mit dem Anschlag einen Abstuz der BVB-Aktie herbeiführen und sich in diesem Zusammenhang persönlich bereichern.

"Das haben wir auch noch nicht erlebt, dass ein Anschlag zu dem wir ermitteln sich dann so entwickelt und am Ende sich als so eine perfide Form von Manipulation von Börsenkursen herausstellt." erklärte Holger Münch, Chef des Bundeskriminalamts, damals im heute journal:

„Das haben wir auch noch nicht erlebt, dass ein Anschlag zu dem wir ermitteln sich dann so entwickelt und am Ende sich als so eine perfide Form von Manipulation von Börsenkursen herausstellt.“ Holger Münch, Chef des Bundeskriminalamts zur aktuellen Lage.

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