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Nach Aus des INF-Vertrags - Putin warnt vor Sicherheitsrisiken

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Russland und die USA schieben sich die Schuld für das Ende des INF-Vertrages gegenseitig in die Schuhe. Putin legt mit seinen Vorwürfen nun nach.

Wladimir Putin, Präsident von Russland. Archiv
Wladimir Putin, Präsident von Russland. Archiv
Quelle: Mikhail Klimentyev/Sputnik/Kremlin Pool Photo/AP/dpa

Der russische Präsident Putin hat den USA vorgeworfen, mit dem Ausstieg aus dem INF-Vertrag die weltweite Sicherheitsstruktur zu unterhöhlen. Die einseitige Vertrags-Beendigung verschlimmere die Weltlage und bringe Sicherheitsrisiken mit sich, so Putin laut Kreml.

Der Vertrag von 1987 sah vor, dass beide Seiten auf landgestützte atomare Mittelstreckenraketen verzichten. Die USA begründeten den Ausstieg damit, dass Russland gegen das Abkommen verstoße. Putin weist die Vorwürfe zurück.

Nato gibt Russland Schuld an Ende des Abkommens

Mit dem Ausstieg eines Vertragspartners verlor das Abkommen seine Gültigkeit. "Ich betone, dass die Verantwortung dafür auf der US-Seite liegt", sagte Putin. Dagegen hatten auch die Nato sowie die deutsche Bundesregierung Russland die Schuld für das Ende dieses bedeutenden Abrüstungsvertrags gegeben.

Nach Darstellung Putins wird Russland den Vertrag auch weiterhin nicht einseitig brechen, solange die USA keine Raketen des dort verbotenen Typs aufstellten. Der Kremlchef wies zugleich das russische Militär, das Außenministerium und den Geheimdienst an, die Aktivitäten der USA auf dem Gebiet genauestens zu beobachten.

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