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Durchsuchung bei Tatverdächtigen

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Nach Ausschreitungen in Chemnitz - Durchsuchung bei Tatverdächtigen

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Neun Monate nach den rechten Demonstrationen und ausländerfeindlichen Übergriffen in Chemnitz sind zwei weitere Männer ins Visier der Justiz geraten. Wohnungen wurden durchsucht.

Rechte Demonstration in Chemnitz im August 2018. Archivbild
Rechte Demonstration in Chemnitz im August 2018. Archivbild
Quelle: Andreas Seidel/dpa-Zentralbild/dpa

In Chemnitz und im 40 Kilometer entfernten Meerane wurden die Wohnräume der zwei Tatverdächtigen durchsucht, wie das Landeskriminalamt (LKA) mitteilte. Die Männer stehen im Verdacht, am 26. August 2018 auf dem Johannisplatz in Chemnitz an gewaltsamen Ausschreitungen maßgeblich beteiligt gewesen zu sein.

Beweismaterial wurde sichergestellt

Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt gegen die beiden 39 und 43 Jahre alten Männer wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs, des Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie der gefährlichen Körperverletzung. In den Wohnungen wurden unter anderem Mobiltelefone, ein Schlagring und IT-Technik sichergestellt. "Wir bleiben an den Straftaten dran, auch wenn schon geraume Zeit vergangen ist", sagte eine LKA-Sprecherin.

Auslöser für die Demonstrationen, fremdenfeindlichen Übergriffe sowie Anschläge auf ausländische Restaurants war eine tödliche Messerattacke auf einen 35 Jahre alten Deutschen in Chemnitz. Wie das LKA am Dienstag auf Anfrage mitteilte, gab es im Zusammenhang mit den Demonstrationen bisher mehr als 200 Verfahren, die teilweise bereits abgeschlossen sind.

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